Berthold Kempinski:
Am 10. Oktober 1843 erblickt in Raschkow (heute Polen) Berthold Kempinski das Licht der Welt. Der spätere Namensgeber der heutigen, luxuriösen Hotelkette „Kempinski“ wird zunächst Weinhändler und Gastronom: 1872 eröffnet er in Berlin eine Weinhandlung und ein weit über die Stadt hinaus bekanntes Wein- und Delikatessen-Restaurant. Sein Schwiegersohn Richard Unger baut die Gastronomie nach und nach aus. Der Betrieb Kempinski stand schon vor dem Zweiten Weltkrieg für Eleganz und Extravaganz. Doch damit war nach der „Arisierung“ der Nationalsozialisten erst einmal Schluss. Die Gastronomie wird „arisiert„ und zwangsenteignet. Die Kempinskis wandern mit der Familie in die USA aus. 1950 begann Kampinskis Enkel, Friedrich W. Unger, den Betrieb wieder aufzubauen und um ein Hotel zu erweitern. Das „Kempinski“ gehört heute zu einer weltweiten Kette von Fünf-Sterne-Hotels. re