Wacker Chemie AG

Forscher ausgezeichnet

von Redaktion

Siliconöle für Solarthermie im Fokus

Burghausen – Die Wacker Chemie AG hat kürzlich Erich Schaffer, Dr. Steffen Dörrich, Dr. Florian Hoffmann und Dr. Harald Voit für die Aufklärung des Verhaltens von Siliconen im Hochtemperaturbereich mit dem „Alexander Wacker Innovationspreis“ ausgezeichnet. Die vier Spezialisten haben im Rahmen ihrer Untersuchungen am konzerneigenen Forschungszentrum „Consortium für elektrochemische Industrie“ hochtemperaturbeständige Siliconöle entwickelt. Das erste Produkt, „Helisol“, lässt sich bis zu einer Temperatur von 425 Grad Celsius erhitzen und bleibt auch bei Temperaturen von minus 40 Grad Celsius noch dünnflüssig. In Solarthermieanlagen eingesetzt, ermöglicht es Wirkungsgrade, die sich mit konventionellen Wärmeträgerflüssigkeiten nicht erreichen lassen.

Der mit 10000 Euro dotierte Innovationspreis, den Wacker bereits zum zwölften Mal vergibt, wurde in diesem Jahr in der Kategorie Grundlagenforschung ausgeschrieben. „Mit der heute ausgezeichneten Forschungsarbeit bauen wir unser Produktportfolio auf dem Gebiet der nachhaltigen Energieerzeugung weiter aus und unterstützen so gleichzeitig die Anstrengungen, den Ausstoß von Kohlendioxid zu senken“, sagte Auguste Willems, Vorstandsmitglied der Wacker Chemie AG, der den Preis im Rahmen des jährlichen Forschungs- und Entwicklungssymposiums des Konzerns in Burghausen an das Entwicklerteam übergab. Das Forscher- und Entwicklertreffen fand in diesem Jahr zum 45. Mal statt. Seit 2005 würdigt der Münchner Chemiekonzern im Rahmen seines alljährlich stattfindenden Forschungssymposiums herausragende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten von Mitarbeitern. Der nach dem Unternehmensgründer benannte „Alexander Wacker Innovationspreis“ wird abwechselnd in den Kategorien Produktinnovation, Prozessinnovation und Grundlagenforschung verliehen. re

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