Krones AG

Starkes Jahr mit starkem Standort

von Redaktion

Die Krones AG plant, entwickelt und fertigt Maschinen sowie komplette Anlagen für die Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik. Der Konzern gehört zu den führenden seiner Branche.

Neutraubling/Rosenheim – Die weltweit tätige Krones AG hat ihre Konzernziele für das Jahr 2017 bereits zum dritten Quartal erreicht, wie das Unternehmen am gestrigen Mittwoch mitteilte. Insgesamt verzeichnet Krones von Januar bis Oktober eine Steigerung des Auftragseingangs um zehn Prozent auf 2,96 Milliarden Euro; der Umsatz wächst insgesamt auf über 2,5 Milliarden Euro und damit um 5,4 Prozent. Nach einem saisonbedingten, leichten Rückgang der Zahlen im dritten Quartal erwartet die Krones AG ein starkes viertes Quartal 2017 mit weiteren Umsatzsteigerungen. Vor allem in Westeuropa, im Raum Asien-Pazifik, in Nord- und Mittelamerika und in Südamerika mit Schwerpunkt Mexiko legten die Erlöse zu.

Mit am Erfolg des in Neutraubling beheimateten Herstellers in der Verpackungs- und Abfülltechnik ist das Werk Rosenheim beteiligt. Der Standort teil sich auf in den Betrieb im Rosenheimer Aicher-Park und in das Werk in Raubling. An beiden Betriebsstätten sind zusammen 1000 Mitarbeiter beschäftigt. Damit ist Rosenheim mit Raubling der zweitgrößte Standort der Krones AG.

„Die Auftragslage am Standort Rosenheim hat sich bisher als sehr gut erwiesen, sodass wir aufgrund des Platzmangels in Rosenheim unser Werk in Raubling ausbauen“, heißt es im Rahmen des Quartalsberichts aus der Geschäftsleitung. In den vergangenen Jahren habe man immer wieder in Gebäude und in Maschinen investiert, wodurch man bereits eine höhere Produktivität und einen hohen Umsatz erreicht habe, so Konzernsprecherin Danuta Kessler-Zieroth.

Neue Entwicklungen sollen ebenso dazu beitragen, vor Ort in der Region die Ziele des Neutraublinger Mutterkonzerns zu stützen: Auf der Weltmesse „drinktec“, auf der sich die internationale Getränkebranche präsentiert, konnten die neuen Anlagen schon ein positives Echo erzielen. „Varioline“ etwa, ist eine neue Verpackungsmaschine, die allein bis zu sechs konventionelle Einzelmaschinen ersetzt. Sie erledigt in einem Durchlauf drei Verpackungsprozesse. „Dynastretch“ umwickelt Kunststoffflaschen mit einer elastischen Folie zu einem stabilen Gebinde, sodass kein Schrumpfprozess mehr nötig ist. „Damit haben wir großen Zuspruch beim Fachpublikum gefunden“, erzählt Kessler-Zieroth. Für seine Präsenz auf der „drinktec“ nahm der Konzern einen mittleren, einstelligen Millionenbetrag in die Hand.

Artikel 6 von 7