Miesbach – Trotz schwieriger Witterungsverhältnisse fanden 182 Fleckviehtiere und viele Kaufinteressenten und Zuschauer den Weg in die Oberlandhalle.
Die 25 aufgetriebenen Jungstiere konnten samt und sonders an den Mann gebracht werden. 20 davon gingen in den Natursprung ins In- und Ausland. Im Schnitt wurden genau 2000 Euro bezahlt bei einer Schwankung von 1800 bis 2500 Euro.
Bei einem sehr gut typisierten Losone-Sohn aus dem Miesbacher Zuchtgebiet erhielt der Besamungsverein Neustadt/ Aisch erst bei 51500 Euro den Zuschlag. Ebenfalls nach Neustadt kam ein natürlich hornloser Solero-Sohn von Georg Lechner aus Vogtareuth zum Grundpreis von 3600 Euro. Einen Herzschlag-Sohn aus dem Rosenheimer Zuchtgebiet sicherte sich für 32000 Euro die Rinderunion Baden-Württemberg.
Immerhin 16000 Euro war der Bayern-Genetik ein Walfried-Sohn, ebenfalls aus dem Rosenheimer Gebiet, wert. Für 3600 Euro wurde ein Ducati-Sohn von Georg Melf aus Ascholding zur CRV nach Wasserburg überstellt. Zunächst etwas verhaltener wurde die Auktion bei den 182 vorgestellten Jungkühen fortgeführt. Sehr gut bezahlt waren die neun verkauften Bio-Jungkühe, da sie in Exterieur und Milchleistung durchaus mit ihren konventionellen Kolleginnen mithalten konnten. Immerhin 16-mal konnten die 2000 Euro überschritten werden, während achtmal 1300 Euro nicht erreicht wurden. Zwei Jungrinder kosteten 740 Euro, drei Mehrkalbskühe 1523 Euro. Die nächste Auktion in der Oberlandhalle findet am 1. Februar statt. In Frage kommende Tiere sollten deshalb umgehend gemeldet werden.