Traunstein – Beim Januarmarkt fanden durch eine gute Nachfrage alle 44 aufgetriebenen Jungkühe für im Mittel 1786 Euro einen Käufer. wie der Rinderzuchtverband Traunstein meldet. Ein höheres Angebot könnte die Attraktivität des Marktes weiter erhöhen. Vier Kühe nach dem zweiten Kalb wechselten für durchschnittlich 1738 Euro den Besitzer. Von den angebotenen Zuchtstieren ersteigerte sich Bayern Genetik einen Losung Stier.
Natursprungstiere für die Genetik
Die Natursprungstiere kosteten im Mittel 1775 Euro bei einer Preisspanne von 1750 und 1900 Euro. Am Vortag konnten über 900 Kälber verkauft werden.
Der teuerste Stier des Marktes wurde auf dem Zuchtbetrieb Andreas Albanbauer in Wolkersdorf, Gemeinde Kirchanschöring gezüchtet.
Als „Outcross“ Stier reichte ihm auch ein Gesamtzuchtwert von 123 und ein Milchwert von 119, dass er das Interesse von drei Besamungsstationen hervorrief. Er ist damit nach Gesamtzuchtwert der viertbeste unter 103 getesteten Losung Söhnen.
In der Vermarktung von Rindersamen lassen sich aber solche Zuchtwerte nicht in hohen Mengen absetzen, so dass trotz dem guten Exterieur von Mutter und Großmutter bereits bei 6000 Euro der Zuschlag erfolgte.
Von den sechs verkauften Natursprungstieren bleiben zwei im Gebiet, zwei kommen in Niederbayern zum Einsatz und zwei gehen über die Bayern Genetik nach Norddeutschland.
Drei Jungkühe wurden in die Wertklasse 1 eingereiht und für durchschnittlich 2050 Euro verkauft. Den Spitzenpreis von 2200 Euro erzielte eine Wallenstein Tochter von Thomas Sailer aus Rotkampeln bei Asten. Eine Milchleistung von 31,5 kg und eine gute Melkbarkeit zeichnen neben einem guten Exterieur diese Kuh aus. Die Kuh ersteigerte sich ein Zuchtbetrieb aus dem Rottal. Ebenfalls 31 kg Milch konnte die zweitteuerste Kuh des Marktes aus dem Zuchtbetrieb Georg Hofstetter Benning vorweisen.
Qualität der Tiere war ausgeglichen
Sie ersteigerte sich ein Züchter aus dem Traunsteiner Stadtgebiet. Jungkühe von den Züchtern Georg Eder aus Kemeting, Saaldorf, Hubert Hartl, Bürghub, Seeon und Josef Hiebl aus Kolberstadt, Teisendorf konnten noch Versteigerungspreise von 2000 Euro erzielen.
Die hervorragende und ausgeglichene Qualität zeigte sich darin, dass mit 1450 Euro nur eine Jungkuh unter der 1500 Euro Marke blieb. 28 Jungkühe und zwei Kühe sicherten sich bayerische Käufer. 14 Jungkühe und zwei Kühe verblieben im Verbandsgebiet.
Zwei Jungkühe konnten nach Westfalen verkauft werden. Der nächste Großviehmarkt ist am 15. Februar. re