Rosenheim – Die aktuellen Ergebnisse des Wirtschaftsbarometers Rosenheim belegen erneut eine sehr gute Wirtschaftslage in Rosenheim. Das gibt das Stimmungsbild vom Dezember 2017 wieder, welches im Januar 2018 erfragt wurde.
Deutlich bessere Werte als im Vorjahr
Der Saldo aus positiven und negativen Einschätzungen erreichte in der monatlichen Umfrage der Fakultät für Betriebswirtschaft an der Hochschule Rosenheim ein Plus von 66,4. Vor Jahresfrist lag er bei plus 38,6. Die vergleichbaren Werte des ifo-Institutes betrugen plus 40,7 und stellen damit auch eine deutliche Verbesserung zum Vorjahr dar.
Die Geschäftserwartungen waren leicht rückläufig und erzielten einen Saldo von plus 11,2, sie sind damit nahezu unverändert zum Vorjahr. Die Werte des ifo-Institutes übertrafen hier allerdings die Rosenheimer und ergaben einen Saldo von plus 17,1. Die gute Geschäftslage schlägt sich auch in den Planungen der Unternehmen in Bezug auf die Anzahl der Mitarbeiter sowie Investitionen nieder. 31 Prozent aller teilnehmenden Firmen planen innerhalb der nächsten zwölf Monate zusätzliche Mitarbeiter einzustellen, nur sechs Prozent diese zu reduzieren. In der Umfrage für September planten nur 24 Prozent Neueinstellungen.
Auffällig ist, dass nur acht Prozent der Unternehmen im Einzelhandel eine Ausweitung planen. Sie halten sich in dieser Branche mit acht Prozent die Waage mit Unternehmen, die einen Abbau planen.
Nur wenige kürzen Investitionen
Noch größer ist der Anteil der Unternehmen, die ihre Investitionen ausweiten möchten. Dies wird von 35 Prozent angegeben. Im September waren es lediglich 27 Prozent. Nur acht Prozent planen eine Kürzung der Investitionen, im verarbeitenden Gewerbe sind es 13 Prozent. An der Umfrage beteiligten sich laut Hochschule 52 Unternehmen, davon 22 aus dem Bereich Dienstleistungen, 15 aus dem produzierenden Gewerbe, zwölf aus dem Handel und drei aus dem Baugewerbe. re