Rinderzuchtverband traunstein

Erneut große Nachfrage nach Zuchtstieren

von Redaktion

Nachfrage nach Kühen war gering – teils Spitzenpreise erzielt

Traunstein – Von sieben in den Natursprung verkauften Zuchtstieren konnten vier Versteigerungspreise über 2000 Euro erzielen. Bereits im Vorfeld wurde ein Stier für 6000 Euro an die Besa-mungsstation Bayern Genetik verkauft. Zwölf Mehrkalbskühe erhielten mit einer durchschnittlichen Milchleistung von 33,9 Kilo bei einem mittleren Versteigerungspreis von 1600 Euro den Zu-schlag. Bei elf Jungkühen entsprach der gebotene Kaufpreis nicht den Erwartungen des Verkäufers. Die 56 verkauften Jungkühe wechselten für im Mittel 1472 Euro den Besitzer. Die Preisspanne lag hier zwischen 1100 und 2150 Euro Versteigerungspreis. Johann Breu aus Schwaig bei Brannenburg ist der Züchter des Stieres, der im Besamungsgebiet der Bayern Genetik in Prüfeinsatz kommt. Mit einem Gesamtzuchtwert von 130 ist er momentan an zweiter Stelle von 208 getesteten Passion-Söhnen. Durch die genomische Untersuchung besitzt der Stier überragende Zuchtwerte in der Melkbarkeit mit 123. Zwei Stiere kommen als Natursprungstiere in Niederbayern und Südtirol zum Deckeinsatz. Sehr ausgeglichene Kühe führten nur zu einer geringen Preisspanne von 1450 bis 1850 Euro. Die drei Jungkühe der Wertklasse 1 wechselten für Versteigerungspreise zwischen 1850 und 2000 Euro den Besitzer. Züchter waren Rupert Anzenberger aus Mayerhof bei Schnaitsee, Manfred Grafetstetter aus Armutsham, Palling und Irmgard Langwieder aus Leustetten, Saaldorf. Die drei Jungkühe stammten von den Vererbern Mint, Massimiliano und Polarbär der Besamungsstation CRV Deutschland ab. Den Spitzenpreis bei den Jungkühen mit 2150 Euro erzielte Wolfgang Lamminger aus Oberstrass, Teisendorf. Die Jungkuh stammt aus einem biologisch bewirtschafteten Betrieb. Mit einer Milchleistung von 26,4 Kilo und einer Melkbarkeit von 2,3 Kilo Milch pro Minute wurde sie nach Niederbayern verkauft. 35 Zuchttiere verblieben im Verbandsgebiet und 38 Stück gehen in Zuchtbetriebe innerhalb Bayerns. Ein Zuchtstier, eine Kuh und vier Jungkühe gingen nach Südtirol.

Nächster Großviehmarkt: 15. März. re

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