Rosenheim – Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist im Agenturbezirk Rosenheim im Jahresverlauf 2017 um 2,4 Prozent beziehungsweise 4400 auf 188200 angestiegen, wie die Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e.V. (ibw) meldet. Dies seien 600 mehr als in der Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vorhergesagt. Für 2018 rechnet man demnach mit einem weiteren Anstieg um 2,1 Prozent oder 4000 Beschäftigte auf 192200. Die Arbeitslosigkeit in Rosenheim wird der Prognose zufolge um fünf Prozent oder 400 Personen auf etwa 7600 im Jahr sinken. Damit liegt Rosenheim oberbayernweit im Trend.
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., warnte trotz der wirtschaftlich guten Ausgangslage, der steigende Fachkräftemangel werde zum Wachstumshemmnis für Unternehmen. In Rosenheim kamen 2016 auf eine offene Stelle statistisch gesehen 1,9 Arbeitslose; Ende 2017 waren es noch 1,5. Die Zahlen zeigten den Trend auf, aber bereits heute gebe es Berufe, die einen eklatanten Fachkräftemangel aufwiesen, so die ibw: Es fänden sich im Agenturbezirk Rosenheim bei Maschinen-, Fahrzeugtechnik-, Energie- und Elektroberufen sowie im Bereich Mechatronik kaum noch Fachkräfte. re