Burgkirchen – Einen Überblick zur Entwicklung der Chemieindustrie und des Chemieparks Gendorf in Burgkirchen gab kürzlich Dr. Bernhard Langhammer, Geschäftsleiter der InfraServ Gendorf (ISG) im Rahmen des jährlichen Nachbarschaftsgesprächs. Für die Chemieindustrie war 2017 ein „ausgesprochen gutes Jahr“, so Langhammer. Produktion und Umsatz seien deutlich gewachsen; mit 450000 Mitarbeitern habe die Chemieindustrie einen Höchststand erreicht. Der Chemieparkbetreiber ISG hat aktuell 1100 Mitarbeiter. Die gute Chemiekonjunktur schlug sich auch in Burgkirchen nieder: Die Tonnage-Mengen stiegen zum dritten Mal in Folge auf den historischen Rekordwert von 1,72 Millionen Tonnen, was einer Steigerung von 3,5 Prozent zum Vorjahr entspricht. Hoch waren mit fast 80 Millionen Euro auch die Investitionen am Standort. 2017 wurde das erste von drei Ausleitbauwerken in Betrieb genommen, die zwei Weiteren werden 2018 fertiggestellt. Nach der Kraftwerkmodernisierung sind der Neubau des Lehrtechnikums und die Modernisierung der Rückkühlwerke in vollem Gange.
Die Ausbildungsquote im Chemiepark ist mit knapp 370 Nachwuchsfachkräften stabil. Zufrieden zeigte sich Langhammer mit der Geschäftsentwicklung von InfraServ Gendorf. Der Umsatz konnte gegenüber 2016 gesteigert werden; im Bayerischen Chemiedreieck konnte ISG seine Geschäftstätigkeit intensivieren. re