Mühldorf/Altötting –Das bayerische Ausbaugewerbe erzielte von Oktober bis Dezember 2017 einen ausbaugewerblichen Umsatz in Höhe von 2,76 Milliarden Euro und damit eine Umsatzsteigerung von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahresergebnis.
46000 Arbeitsstunden im Dezember 2017
Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik hat sich der ausbaugewerbliche Umsatz je Betrieb damit im Durchschnitt von 1,77 Millionen Euro (im vierten Quartal 2016) auf aktuell 1,86 Millionen Euro erhöht (+5,1 Prozent). Den aktuellen Umsatz im Wirtschaftssektor regional auf Regierungsbezirksebene betrachtet, entfiel dessen größter Anteil wiederum auf die in Oberbayern ansässigen Betriebe (947,0 Millionen Euro bzw. 34,3 Prozent; +13,8 Prozent); wirtschaftsfachlich war die Branche „Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation“ vergleichbarer Spitzenreiter (1,02 Milliarden Euro bzw. 36,9 Prozent; +2,4 Prozent). Im Landkreis Mühldorf waren im Dezember 2017 20 Betriebe mit mindestens 20 Mitarbeitern im Bauhauptgewerbe angesiedelt, sie beschäftigten 712 Personen, die im Dezember zusammen rund 46000 Arbeitsstunden leisteten. In Altötting waren 501 Personen (41000 Arbeitsstunden) in acht einschlägigen Betrieben tätig. Der baugewerbliche Umsatz im letzten Monat des Jahres 2017 betrug in Mühldorf 10,2 Millionen Euro; den größten Anteil daran hatte der Wohnungsbau mit 5,3 Millionen Euro. In Altötting summierte sich der Umsatz im Dezember 2017 insgesamt auf 6,8 Millionen Euro, wobei auch hier der Wohnungsbau mit 3,5 Millionen Euro den Löwenanteil ausmachte. Über ein Auftragsvolumen in Höhe von rund 9,5 Millionen Euro freute sich das Mühldorfer Bauhauptgewerbe, welche hauptsächlich an den Wohnungsbau gingen; in Altötting verbuchte man Auftragseingängen mit einem Volumen von 14,2 Millionen Euro. re