bauhauptgewerbe in Rosenheim

Auftragseingänge für Betriebe in Millionenhöhe

von Redaktion

Wohnungs- und Gewerbebau spielen die größte Rolle

Rosenheim – Dem Bauhauptgewerbe in Rosenheim Stadt und Land geht es insgesamt gut. Acht entsprechende Betriebe in der Stadt beschäftigten im Dezember 2017 etwa 707 Personen (Dezember 2016: sechs Betriebe, 657 Personen); dafür fielen 2,4 Millionen Euro an Entgelten an. Im Kreis Rosenheim bot die Branche, vertreten durch 28 Betriebe, über 1000 Menschen Arbeit; die Entgelte für die betrugen zuletzt knapp 3,2 Millionen Euro (2016: 31 Betriebe, 1147 Personen).

54000 Arbeitsstunden leisteten die Beschäftigten im Bauhauptgewerbe in der Stadt; 23000 Stunden entfielen dabei auf das Segment Wohnungsbau. Damit unterscheiden sich die Zahlen vom vergangenen Jahr praktisch nicht von denen aus 2016. Im Landkreis trugen die Beschäftigten mit rund 88000 Arbeitsstunden zur Wertschöpfung der Wirtschaftsregion bei; den Hauptanteil daran trugen auch hier die im Wohnungsbau Tätigen. 2016 sahen die Zahlen noch etwas anders aus: Auf dem Land fielen im Bauhauptgewerbe 105000 Arbeitsstunden an; der gewerbliche Bau überwog mit 44000 Arbeitsstunden, gefolgt vom Wohnungsbau. Der baugewerbliche Umsatz im Dezember 2017 betrug in der Stadt Rosenheim 12,3 Millionen Euro (2016: 13 Millionen Euro); der Wohnungsbau machte davon mit rund sechs Millionen Euro den größten Teil aus (2016: 7,1 Millionen Euro). Fast 17 Millionen Euro Umsatz erzielte der Bau im Landkreis (2016: 19 Millionen Euro), davon einen Umsatz beim Wohnungsbau von 7,3 Millionen Euro und sechs Millionen Euro beim Gewerbebau. Öffentlicher Bau und Verkehrsbau brachten 3,7 Millionen Euro Umsatz.

Im letzten Quartalsmonat 2017 verbuchten die Rosenheimer Unternehmen noch einen Auftragseingang mit einem Volumen von über 30 Millionen Euro; im Landkreis ging ein Auftragsvolumen in Höhe von zwölf Millionen Euro ein. re

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