AlzChem Group AG

Positive Umsatzentwicklung in allen Segmenten

von Redaktion

Trotz teurer Rohstoffe: Weiteres Wachstum für 2018 erwartet

Trostberg – Die AlzChem Group AG verzeichnete 2017 eine positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung. So gelang es dem Spezialchemie-Anbieter mit führender Position in ausgewählten Nischenmärkten, das Umsatzniveau im Vergleich zu 2016 um 8,2 Prozent auf insgesamt 353,9 Millionen Euro zu steigern (2016: 327,2 Mllionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich deutlich überproportional zum Umsatz um 18,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2016: 38,6 Millionen Euro) auf 45,7 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge belief sich 2017 auf 12,9 Prozent.

Ulli Seibel, Vorstandsvorsitzender, kommentiert: „Wir haben mit dem profitablen Wachstum im zurückliegenden Geschäftsjahr alle gesteckten Ziele erreicht, wobei alle drei Segmente zu unserem Wachstum beigetragen haben. Insgesamt sind wir daher mit der Geschäftsentwicklung sehr zufrieden und wollen diesen Positivtrend auch 2018 und darüber hinaus fortsetzen.“

2017 hatte AlzChem im hochprofitablen Segment Specialty Chemicals den Bau einer neuen „CreAMINO“-Produktionsanlage in Trostberg beschlossen, die die bestehenden Kapazitäten verdreifachen wird. Die Fertigstellung der Anlage wird im Sommer 2019 erwartet.

Specialty Chemicals wuchs um 9,7 Prozent auf 185,7 Millionen Euro. In diesem Geschäftssegment werden hochwertige chemische Erzeugnisse für Endmärkte wie beispielsweise die Feinchemie und die Landwirtschaft hergestellt und vermarktet. In diesem Segment ist eine Verdreifachung der „CreAMINO“-Produktionskapazitäten auf jährlich insgesamt 21000 Tonnen geplant.

Bei Basics & Intermediates, das die Erzeugung chemischer Zwischenprodukte bündelt, erzielte AlzChem einen Umsatz von 140,9 Millionen Euro (2016: 133,6 Millionen Euro). Im Segment Other & Holdings fasst AlzChem sämtliche sonstige Tätigkeiten zusammen. Hier steigerte AlzChem die Umsätze auf 27,4 Millionen Euro. Für die Zukunft zeigt sich Finanzvorstand Andreas Niedermaier zuversichtlich, trotz hohem Preisniveau für Rohstoffe und des starken Euros. Auf Konzernebene sieht man für 2018 ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. re

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