krones ag

Krones startet mit gutem ersten Quartal ins Jahr

von Redaktion

Umsatzsteigerung in Rosenheim – Prognosen für 2018 bleiben

Neutraubling/Rosenheim – Die Geschäfte von Krones, führender Hersteller in der Verpackungs- und Abfülltechnik, mit großem Standort in Rosenheim und Niederlassung in Raubling, entwickelten sich im ersten Quartal 2018 positiv. Das Werk Rosenheim habe mit seinen Hochleistungs-Pack- und Palettiermaschinen zum guten Umsatzergebnis im Hauptsegment beigetragen, hieß es. Dort stieg der Umsatz im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um rund vier Prozent. Besonders Maschinen wie die „Varioline“ aus Rosenheim seien bei den Kunden weltweit begehrt.

Gestiegene Kosten

für Personal

Insgesamt ging der Umsatz von Januar bis März 2018 im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht um 0,9 Prozent auf 892 Millionen Euro zurück. Insgesamt ist Krones „voll im Plan“, das geplante Umsatzwachstum von sechs Prozent für das Gesamtjahr 2018 zu erreichen. Das unterstreicht auch der Auftragseingang, der im ersten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 13,4 Prozent auf 992 Millionen Euro anzog. Ende März verfügte Krones insgesamt über Aufträge im Wert von 1,3 Milliarden Euro.

Trotz erfolgreicher Maßnahmen zur Effizienzsteigerung des Unternehmens lag das Ergebnis von Krones im ersten Quartal 2018 jedoch unter dem Vorjahreswert. Mitverantwortlich dafür waren auch „überproportional gestiegene Personalaufwendungen“. Diese legten auch deshalb zu, weil das Unternehmen aufgrund des Tarifabschlusses im Berichtszeitraum höhere Rückstellungen für das komplette Jahr 2018 bilden musste. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ging um 14,8 Prozent auf 56 Millionen Euro zurück.

Von 7,3 auf 6,3 Prozent verringerte sich die EBT-Marge im ersten Quartal 2018. Im Vorjahr wurde die Marge vom relativ hohen Umsatz des ersten Quartals 2017 positiv beeinflusst. Das Konzernergebnis unterschritt mit rund 39 Millionen Euro im Berichtszeitraum den Vorjahreswert um 11,4 Prozent. Das Ergebnis je Aktie lag im ersten Quartal 2018 bei 1,23 Euro (Vorjahr: 1,40 Euro). Den frei verfügbaren Cashflow verbesserte Krones in den ersten drei Monaten 2018 deutlich von minus 113 Millionen Euro im Vorjahr auf minus 14 Millionen Euro.

In den vergangenen Jahren verharrten die Absatzpreise auf den Märkten von Krones auf stabilem Niveau. Zum 1. Mai erhöht Krones die Preise um durchschnittlich 4,5 Prozent und passt seine Zahlungsbedingungen an.

Anpassungen

bei den Preisen

Da dies die aktuellen Kostensteigerungen kompensieren soll, lässt Krones seine Umsatz- und Ergebnisprognose für 2018 auch mittelfristig unverändert. Trotz Investitionen in Digitalisierung und Anlaufkosten für den „Global Footprint“ (darunter versteht man die Aufstellung der Wertschöpfungsstufen eines Unternehmens in einem überregionalen oder weltweiten Produktionsnetzwerk, für Kostenersparnis und Energieeffizienz, Anm. d. Red.), soll die Ertragskraft des Unternehmens stabil bleiben. re

Artikel 2 von 7