drei fragen an: Prof. Andreas Heinzmann und Qing Zhang-Mitterer

„Unser erstes Zielland ist China“

von Redaktion

Hochschule will sich mit neuem Zertifikat für die Holzindustrie als erste Bildungsstätte für internationalen Markt etablieren

Rosenheim – Die weltweite Holzindustrie ist die Zielgruppe des an der Hochschule Rosenheim neu entwickelten Zertifikatprogramms „International Wood Processing“. Mitgewirkt haben daran Prof. Andreas Heinzmann und Qing Zhang-Mitterer, beide von der Fakultät für Holztechnik und Bau. Zhang-Mitterer ist tätig in der Forschung und Entwicklung und im Management des Zertifikatprogramms. Sie wird künftig die chinesischen Teilnehmer in Deutschland betreuen.

An wen richtet sich das Angebot der Weiterqualifizierung und welchen Nutzen haben die Teilnehmer davon?

Das Programm richtet sich primär an ausländische Mitarbeiter deutscher Unternehmen. Unser erstes Zielland ist China, doch das Programm soll schnell auch in anderen Ländern beworben werden.

Die Teilnehmer haben den Nutzen, dass sie kompakt in einem Jahr die holztechnischen Grundlagen vermittelt bekommen, für die alternativ nur ein siebensemestriges Studium in deutscher Sprache angeboten wird.

Was war ausschlaggebend, dass sich die Hochschule für eine konzentriertere Form der Weiterbildung eingesetzt hat?

Wir haben immer wieder entsprechende Anfragen deutscher und europäischer Firmen bekommen und der Wunsch wurde an uns heran getragen, in diesem Gebiet aktiv zu werden. In der Holztechnik ist die Hochschule Rosenheim, auch im internationalen Vergleich, mit ihren Einrichtungen und Laboren einzigartig.

Welches Zeichen soll das Zertifikat in der Holzbranche setzen und wie lange meinen Sie, dauert es, bis es sich durchsetzt?

Wir wollen als die internationale Ausbildungsstätte für die Holzbrache wahrgenommen werden. In Deutschland haben wir einen guten Ruf, diesen müssen wir auch weltweit aufbauen. Unser längerfristiges Ziel ist es, dass die Teilnehmer des Zertifikatprogramms Deutschland und Europa schätzen und lieben lernen und dass sie sich gegebenenfalls später für Firmen in Deutschland als Partner, Kunden oder Lieferanten, entscheiden.sen

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