Schön kliniken

Gruppe investiert und setzt auf App

von Redaktion

Prien/Bad Aibling – Die Schön Klinik Gruppe hat im Geschäftsjahr 2017 ihre Gesamtleistung um 2,7 Prozent auf 818,4 Millionen Euro gesteigert – trotz verstärkter Regulierung im Gesundheitswesen. Gleichzeitig hat Deutschlands größte familiengeführte Klinikgruppe mit 14,6 Prozent Investitionsquote fast doppelt so viel wie im Vorjahr investiert.

Im vergangenen Jahr haben die 10000 Mitarbeiter an 23 Standorten rund 300000 Patienten, stationär und ambulant, behandelt. Im Raum Rosenheim befinden sich vier Klinikstandorte, zwei in Bad Aibling, je einer in Prien und Vogtareuth.

Die Schön Klinik hat von 200 Millionen Euro Investitionen in den „OP der Zukunft“ an verschiedenen Standorten rund 121 Millionen Euro in Oberbayern investiert, davon allein fast 100 Millionen Euro im Landkreis Rosenheim. Profitiert haben davon die Schön Klinik Vogtareuth und die Schön Klinik Bad Aibling sowie Harthausen.

Eine große Rolle spielt die Digitalisierung. Seit dem 2. Oktober beschreitet die Schön Klinik mit ihrer Digitalstrategie neue Wege in der Therapie von Essstörungen: Eine App wird erstmals regulärer Bestandteil der stationären Therapie. Magersüchtige Patienten können durch die App, die im App-Store frei verfügbar ist, ihr Verhalten leichter ändern und schneller zunehmen. Dafür gibt es erste Hinweise in einer Kontrollstudie. Der Body-Mass-Index (BMI) der App-Nutzer entwickelte sich günstiger als jener der Kontrollgruppe. Das galt sowohl für den Zeitpunkt der Entlassung als auch noch acht Wochen danach. Der erste Standort, der diese neue Therapieform eingeführt hat, ist die Schön Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee. Weitere Psychosomatik-Standorte der Schön Klinik folgen, wie es heißt.

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