„Stark von den Erfahrungen des jeweils anderen profitieren“

von Redaktion

Produktion geht weiter – Auftragsbücher sind voll

Rott am Inn – Vor Kurzem gab der Familienbetrieb Hain Naturböden aus Rott am Inn an, von der MeisterWerke Schulte GmbH aus dem Sauerland übernommen worden zu sein (wir berichteten). Im Kurzinterview äußern sich dazu Susanne Hain, die Geschäftsführerin der Hain Industrieprodukte Vertriebs-GmbH bleibt, und MeisterWerke-Geschäftsführer Ludger Schindler.

Frau Hain, wo genau liegen denn die Synergien mit dem neuen Partner?

Seit 30 Jahren steht Hain für Kompetenz und Know-how in der Produktion hochwertiger, fertig geölter Naturholzböden, was sich nicht zuletzt in unseren vollen Auftragsbüchern niederschlägt. Mit unseren Naturprodukten können wir das Portfolio der MeisterWerke optimal ergänzen.

Herr Schindler, was sind aus Ihrer Sicht die Stärken der MeisterWerke?

Wir stellen unterschiedliche Qualitätsprodukte für Boden, Wand und Decke her. Das Sortiment umfasst neben Parkett- und Laminatboden auch Designboden, Kork- und Linoleumboden, die speziellen Innovationsböden sowie Paneele und Leisten. In der Branche wird unser Familienunternehmen als Innovationstreiber wahrgenommen. So waren wir beispielsweise die Ersten, die in den 90er-Jahren einen wirklich leisen Laminatboden auf den Markt gebracht haben. Wir versuchen, im Markt immer wieder neue Akzente und Trends zu setzen und sind dabei unseren Kunden und Lieferanten seit über 80 Jahren ein verlässlicher Geschäftspartner.

Frau Hain, welche Vorteile ergeben sich für Hain aus der neuen Partnerschaft?

Wir werden sehr stark durch den gemeinsamen Rohstoffeinkauf, aber auch durch die Erfahrung bei der Digitalisierung von Prozessen und Märkten profitieren. Das macht das Unternehmen fit für die Zukunft und den Markt, der sich in den kommenden Jahren sehr stark verändern wird.

Hain bezeichnet sich gerne als ökologisch ausgerichtetes Unternehmen, das großes Augenmerk auf den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Holz legt. Wie sieht das bei der MeisterWerke GmbH aus?

Ökologie und Wohngesundheit wird bei uns ebenfalls groß geschrieben. Unsere Produkte sind zu 100 Prozent „Made in Germany“ und wir verzichten ganz konsequent auf PVC beziehungsweise Vinyl, auf Phthalate und andere schädliche Weichmacher. Daher werden unsere Produkte auch regelmäßig mit dem Umweltzeichen Blauer Engel ausgezeichnet.

Herr Schindler, wie werden sich die Marken Hain und MeisterWerke präsentieren?

Die Marken Hain und MeisterWerke werden auch weiterhin getrennt auftreten, genauso wie die beiden Unternehmen, die weiter eigenständig und in bewährter Form an ihren jeweiligen Standorten geführt werden. sen

Artikel 7 von 7