Rosenheim – 577 Betriebszugänge zählte die Handwerkskammer für München und Oberbayern im vergangenen Jahr in der Region Rosenheim. Die meisten davon waren Existenzgründungen, gefolgt von Neuansiedlungen bestehender Betriebe oder Betriebsübernahmen. Hartmut Drexel, Geschäftsbereichsleiter für Beratung der Handwerkskammer, verwies in diesem Zusammenhang auf die hohe Relevanz der Qualifikation der Gründer für den Betriebserfolg: „In Branchen mit Meistervoraussetzung sind fünf Jahre nach Betriebsgründung noch rund 70 Prozent der Betriebe aktiv, während in Branchen ohne Meister in derselben Zeit schon über 60 Prozent der Gründungen wieder verschwunden sind.“ Volkswirtschaftlich seien Existenzgründungen für die Schaffung von Arbeitsplätzen und Ausbildungsstellen bedeutsam, so Drexel.