Miesbach –Viele Teilnehmer sorgten laut dem Zuchtverband Miesbach für einen sehr flotten Marktverlauf beim jüngsten Großviehmarkt in der Miesbacher Oberlandhalle. Insbesondere 13 der 15 aufgetriebenen Jungstiere waren rasch versteigert. Die Preise lagen zwischen 1950 und 2450 Euro, was einen Durchschnittswert von 2185 Euro ergab. Mit 2450 Euro am teuersten war ein natürlich hornloser Sensation-Sohn, den Josef Garnreiter aus Tuntenhausen zur Versteigerung feilbot.
Bei den weiblichen Tieren war der Auftrieb mit 98 Jungkühen nahezu unverändert im Vergleich zum vergangenen Großviehmarkt. Der Durchschnittspreis erreichte mit 1707 Euro fast exakt den guten Wert des Vormarktes. Die Extremwerte lagen zwischen 1180 und 2500 Euro.
Sehr begehrt waren wiederum die Bio-Kühe, die für Preise von durchschnittlich 1990 Euro gehandelt wurden. Den Höchstpreis mit 2500 Euro erzielte dabei eine Robben-Tochter von Josef und Agnes Vogt aus Bad Feilnbach. Erworben hatte die Kuh ein Käufer aus dem Traunsteiner Zuchtgebiet. Insgesamt kosteten 14 Jungkühe über 2000 Euro. Dagegen blieben nur drei Exemplare unter 1300 Euro, deren neun rangierten zwischen 1300 und 1400 Euro. Drei Mehrkalbskühe waren um 1470 Euro zu haben. Zwei Kalbinnen mit guter Abstammung waren den Käufern 1750 und sogar 2100 Euro wert.
Der nächste Großviehmarkt in der Oberlandhalle findet am Mittwoch, 20. Juni, statt.