Albaching – 495 Gäste besuchten die Generalversammlung der Raiffeisenbank RSA eG, die im Albachinger Wirtshaus Kalteneck stattfand. Nach der Begrüßung durch Aufsichtsratsvorsitzenden Franz Sanftl erläuterte Vorstandsmitglied Alfred Pongratz die Geschäftsphilosophie der Bank. Diese leitet sich von den Werten des Gründervaters Friedrich Wilhelm Raiffeisen ab wie Menschlichkeit, Kundenorientierung, Individualität und Mitarbeiterwertschätzung.
Vorstand Thomas Rinberger ging im Anschluss auf die Zahlen ein: Die Bilanzsumme der Bank, zuständig für die Gebiete Rechtmehring, Soyen, Albaching und Wasserburg, betrug Ende 2017 362 Millionen Euro, was eine Steigerung von 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Die Kundenkredite von 321 Millionen Euro (+9,9 Prozent) und die Kundeneinlagen von 248 Millionen Euro (+10,6 Prozent) stiegen ebenfalls wesentlich mehr als im Bankendurchschnitt. Insgesamt betreut die Bank ein Kundenvolumen von mittlerweile 818 Millionen Euro. Das Eigenkapital beträgt aktuell 38 Millionen Euro. Aus dem Bilanzgewinn von 415000 Euro will die Bank fünf Prozent Dividende an die Mitglieder ausschütten. Dieser Satz wird von den anderen Banken nur noch selten erreicht, so der Vorstand. Ein kleiner Wermutstropfen bringt die Aussicht aus das aktuelle Geschäftsjahr, in dem man trotz guter Wachstumszahlen mit einem leichten Rückgang der Ertragslage rechnet.
Vorstand Johann Posch führte durch den formellen Teil der Versammlung, in dem die Abstimmungen und Beschlussfassungen erfolgten. Die Aufsichtsratsmitglieder Karl Fischberger und Hans Riedl wurden einstimmig wiedergewählt. Auch Satzungsänderungen, die wegen einer Gesetzesänderung nötig waren, fanden einstimmigen Zuspruch.
Abschließend verabschiedete sich Posch nach 43 Jahren Arbeitsleben, davon 30 Jahre als Vorstand der Raiffeisenbank RSA eG. Er bedankte sich bei Mitarbeitern, Vorstandskollegen und Aufsichtsräten sowie den Mitgliedern. re