München/Burghausen – Der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtages hat gestern zugestimmt, dass die stadteigene Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft Burghausen ihre Grundstücke rund um den Umschlagterminal doch verkaufen darf. Dies teilte das Büro von Günther Knoblauch. MdL, mit. Zunächst sah es danach aus, als dürfe Burghausen die 24 Hektar umfassenden Flächen nur verpachten. 2016 hat der Freistaat die ans Terminal anschließenden, einstigen Staatsforstflächen an die Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft Burghausen mbH zur Erweiterung des Terminals verkauft. Die Auflage war damals, die Grundstücke nur im Zuge von Pacht oder Erbpacht weiterzugeben.
Zwischenzeitlich hat die Belastung durch PFOA (Perfluoroctansäure) im Boden bei der Vermarktung der Flächen zu Problemen geführt (die Lokalausgaben berichteten). Für ansiedlungswillige Unternehmen kommt daher nur der Erwerb von Teilflächen in Betracht. In diesem Zusammenhang hat der Haushaltsausschuss beschlossen, dass die Flächen an ansiedlungswillige Betriebe auch verkauft werden dürfen.