Traunstein – Trotz Erntewetter herrschte eine gute Nachfrage nach Jungkühen beim jüngsten Traunsteiner Viehmarkt. Von 44 aufgetriebenen Jungkühen wurden 42 für durchschnittlich 1713 Euro verkauft. Drei Zweitkalbskühe wechselten für durchschnittlich 1900 Euro den Besitzer. Die Natursprungstiere kosteten im Mittel 1730 Euro bei einer Preisspanne von 1600 bis 1900 Euro. Der Preis von 5000 Euro für den teuersten Stier des Marktes wurde bereits im Vorfeld vereinbart. Aus dem Zuchtbetrieb Hermann Bayer aus Pavolding, kommt ein Westkreuz-Sohn bei der Besamungsstation Bayern Genetik in Einsatz. Einen weiteren Zuchterfolg konnten Anton und Sabine Hasholzner aus Ranham verbuchen. Sie konnten aus der Kuh Urke gleich zwei Söhne in Besamungseinsatz überstellen. Die Kuh stammt aus der berühmten Vanstein-Linie und mit ihrem Sohn Imperativ ist ein hoch vorgeschätzter Stier bereits in Besamungseinsatz. Mit einem Hendorf-Sohn aus dem Zuchtbetrieb Wolferstetter aus Gengham geht ein weiterer Stier aus Palling nach Neustadt. Der züchterisch erfolgreiche Tag wurde mit einem Wattking Sohn aus dem Zuchtbetrieb Michael Huber aus Steinrab abgerundet.
Alle drei Jungkühe in der Wertklasse 1 erzielten Versteigerungspreise über 2000 Euro. Bei der dritten Jungkuh der Wertklasse 1 erfolgte der Zuschlag erst bei 2500 Euro. Hohe Versteigerungspreise mit 2250 beziehungsweise 2200 Euro konnten zwei weitere Raldi-Töchter aus Frabertsham und Teisendorf erreichen. Nur fünf Kühe blieben unter 1400 Euro Versteigerungspreis. Der nächste Kälbermarkt findet Mittwoch den 25. Juli statt. Der nächste Großviehmarkt ist am 16. August. re