Rosenheim/Wasserburg/ Waldkraiburg/Mühldorf – Anlässlich der Bilanz der Sparda Bank München für 2017 betont Alfons Forster, Leiter der Geschäftsstellen in Wasserburg und Waldkraiburg, dass die Lohn-, Gehalts- und Rentenkonten für die Kunden der Bank kostenlos bleiben. Auch digitaler soll die Bank künftig werden.
Rosenheim:
Der Blick auf die einzelnen Geschäftsstellen zeigt: „In Rosenheim konnten wir 2017 723 neue Mitglieder gewinnen“, freut sich Geschäftsstellenleiterin Ingrid Hutt. Damit zählte man zum Jahresende 21469 Mitglieder (+1,4 Prozent). In Rosenheim wurden 793 Girokonten neu eröffnet; insgesamt waren es zuletzt 19980 Konten (+1,6 Prozent). 1105 junge Kunden nutzten das Girokonto für Kinder und junge Leute (+155). 221,7 Millionen Euro wurde an Kundenkredite ausgegeben, Privatkredite lagen bei 3,2 Millionen Euro. Das Neugeschäft mit Baufinanzierungen belief sich auf 42,3 Millionen Euro. Gewachsen ist der Bestand an Kundeneinlagen um 28,3 Millionen Euro auf insgesamt 445,2 Millionen Euro. Das Geschäftsvolumen wuchs um 4,2 Prozent auf knapp 667 Millionen Euro. Auch wurde mehr in Fonds investiert: 58,5 Millionen Euro (+17,1 Prozent). Die Rosenheimer Sparda Bank spendete 38750 Euro für 27 regionale Projekte.
Wasserburg:
242 neue Mitglieder gibt es in Wasserburg und damit 4879 insgesamt (+2,7 Prozent) bei 312 neu eröffneten Girokonten (gesamt: 4842; für junge Leute: 353 Konten). 92,7 Millionen Euro an Krediten gab die Sparda Bank Wasserburg an ihre Kunden (+2,2 Prozent), 920000 Euro an private Kreditnehmer. Über 16 Millionen Euro verzeichnete das Baufinanzierungsgeschäft. Ausgeweitete wurde das Einlagengeschäft, das mit über 80 Millionen Euro um 7,5 Prozent über Vorjahresniveau liegt. Das Geschäftsvolumen in Wasserburg: 172,8 Millionen Euro (+4,6 Prozent). Kräftig gewachsen ist das Fondsgeschäft: Um plus 33,1 Prozent auf 9,5 Millionen Euro. 19 soziale Projekte freuten sich über 28000 Euro Zuwendungen.
Waldkraiburg:
Um 5,4 Prozent angestiegen ist die Mitgliederzahl (2995) und um 3,3 Prozent die Zahl der Girokonten (3099; junges Konto: 263). Über 50 Millionen Euro ging in Krediten an Kunden und Private; für 8,7 Millionen Euro wurden Bauvorhaben finanziert. Um plus 12,1 Prozent wuchsen die Kundeneinlagen auf 40,3 Millionen Euro. Das Geschäftsvolumen stieg um 9,4 Prozent auf 90,3 Millionen Euro. Um ganze 36,3 Prozent steigerte sich das Segment der Fondseinlagen auf 5,4 Millionen Euro. 30000 Euro flossen an 19 soziale Projekte.
7227 Mitglieder zählt die Sparda Bank in Mühldorf (+3,2 Prozent) sowie 7236 Girokonten (+2,6 Prozent). Das „junge“ Konto nutzen 585 Kunden. Fast 78 Millionen Euro Kundenkredite wurden ausgegeben, das Privatkreditgeschäft wird mit 1,4 Millionen Euro beziffert, Baufinanzierungen lagen bei 12,7 Millionen Euro. Um 6,6 Prozent erhöht haben sich die Kundeneinlagen auf insgesamt 131,6 Millionen Euro. Über zwölf Prozent mehr verzeichnet die Bank bei ihrem Geschäftsvolumen: Das ist gegenüber 2016 auf 209,5 Millionen Euro gestiegen.
Zuwächse um über 27 Prozent zeigen sich auch im Fondsgeschäft (19,1 Millionen Euro). 35 Einzelspenden im Wert von 44000 Euro gingen in die Region Mühldorf.
In der Region
Oberbayernweit pflanzt die genossenschaftlich organisierte Bank für jedes neue Mitglied einen Baum, auch im Geschäftsgebiet in der Region – mittlerweile sind es laut Bank 43000 Stück.
In den Geschäftsstellen in Rosenheim, Wasserburg, Waldkraiburg und Mühldorf waren zum Ende des Jahres 2017 insgesamt 49 Mitarbeiter. 2017 wurde die Bank zum zehnten Mal im Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ vom „Great Place to Work“-Institut Deutschland als bestplatzierter Finanzdienstleister in der Kategorie 501 bis 2000 Mitarbeiter ausgezeichnet sowie für das betriebliche Gesundheitsmanagement einen Sonderpreis. sen