Rosenheim – Zur aktuellen Sommer-Konjunkturumfrage in der südostoberbayerischen M+E-Industrie der bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeber äußerte sich bayme vbm-Regionalvorstandsvorsitzender Anton Kathrein besorgt über „eingetrübte Erwartungen und zahlreiche Risikofaktoren“. Zwar sei die konjunkturelle Lage momentan noch sehr gut, der Zenit sei aber überschritten. „Über 90 Prozent der M+E-Firmen in der Region bewerten laut bayme vbm das Inlandsgeschäft als gut oder befriedigend, ähnlich das Auslandsgeschäft. „Die Erwartungen sind jedoch stark zurückgegangen. Deutlich weniger als zehn Prozent der Betriebe rechnen damit, dass die Geschäfte in den kommenden Monaten noch besser laufen werden. Zahlreiche Risikofaktoren belasten die Aussichten: Protektionismus, Fachkräftemangel und Materialknappheit werden zu echten Wachstumsbremsen“, so Kathrein beim gestrigen bayme vbm-Pressegespräch. Den Metall- und Elektrounternehmen fehlten vor allem Ingenieure sowie Metall-Facharbeiter. Die OVB-Heimatzeitungen berichten noch ausführlich über die Einschätzungen der bayme vbm zur Branchensituation. sen