Mühldorf – Wie könnte die Ausbildung im Jahr 2030 sein? Welche Neuerungen bringen Digitalisierung und Industrie 4.0? Mit diesen Fragen beschäftigten sich fünf ODU-Auszubildende mit unterschiedlichen Ausbildungsberufen im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Digital Youngsters“ des Vereins Worldskills Germany. Sie entwickelten ein Konzept, machten sich Gedanken über Zukunftsvisionen im Bereich der Ausbildung und die Zukunftsfähigkeit der Lehr- und Lernmethoden. Die Kernthemen Kommunikation, Internationalisierung, Prozess- und Produktverständnis, Eigeninitiative und Teamfähigkeit spielen dabei eine wichtige Rolle.
ODU/Otto Dunkel mit Stammhaus in Mühldorf am Inn ist ein international agierendes Unternehmen mit Produktions-, Logistik- und Vertriebsstandorten auf der ganzen Welt. In Mühldorf bildet das Unternehmen jährlich circa 35 neue Nachwuchskräfte in zwölf Berufen aus.
Für die Digital Youngsters wird die Produktion der Zukunft noch stärker in Interaktion mit Maschinen stattfinden. Gesteuert über Tablets oder Virtual-Reality-Brillen werden Roboter die Arbeit erledigen und die Mitarbeiter werden die Rolle des Lenkers übernehmen.
Das ODU-Projektteam durfte sich jetzt schon mit der Vision beschäftigen. Ins Finale hat es das Team zwar nicht geschafft, doch sind einige seiner Ideen ins ODU-Ausbildungskonzept mit eingeflossen: So wird zum Beispiel eine Wissensdatenbank, zu der alle Azubis Zugriff erhalten, installiert und eine „Azubifirma“ zum besseren Prozessverständnis gegründet. re