Kälbermarkt Miesbach

Witterung setzt Preise unter Druck

von Redaktion

Spitzenkälber nur knapp über sechs Euro

Miesbach – Die anhaltende Trockenheit nagt weiterhin an den Kälberpreisen, wie auch der Zuchtverband für oberbayerisches Alpenfleckvieh Miesbach e.V. feststellt. Deutlich zu spüren bekommen derzeit die Verkäufer der Kälber das ganz Ausmaß der großen Trockenheit im Norden Deutschlands.

Die Händler bezahlen um einiges weniger, im Vergleich zu den Märkten vor einigen Wochen. So kosteten die 452 verkauften Stierkälber bei 83 Kilo Durchschnittsgewicht in dieser Woche nur noch 5,14 Euro pro Kilo.

Für die einzelnen Gewichtsklassen wurden folgende Preise notiert: 70 bis 80 Kilo – 5,12 Euro; 80 bis 90 Kilo – 5,22 Euro und 90 bis 100 Kilo – 5,24 Euro. Selbst die Spitzenkälber kamen nur knapp über die Sechs-Euro-Grenze, sie wurden zwischen 6,04 Euro und 6,11 Euro gehandelt.

Bei den 74 Kuhkälbern zur Weiternutzung gab es folgende Kilopreise: 70 bis 80 Kilo – 3,43 Euro und 80 bis 90 Kilo, sowie 90 bis 100 Kilo – 3,71 Euro. 46 Kuhkälber zur Zucht kosteten im Schnitt 303 Euro je Kalb, das gibt einen Kilopreis von 3,67 Euro. Der nächste Kälbermarkt findet am morgigen Donnerstag, 9. August, statt. re

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