Wacker Chemie

Umsatz- und Ergebnisplus im 2. Quartal

von Redaktion

Aktie verbessert sich – Steigende Rohstoffpreise für 2018 erwartet

München/Burghausen – Die Wacker Chemie AG hat im zweiten Quartal 2018 dank ihres starken Chemiegeschäfts den Umsatz und das EBITDA sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch im Vergleich zum Vorquartal weiter gesteigert. Im Berichtsquartal erwirtschaftete der Münchner Chemiekonzern Umsatzerlöse in Höhe von 1329,9 Millionen (Q2 2017: 1218,3 Millionen Euro). Das ist ein Plus von neun Prozent. Bessere Preise, insbesondere für Siliconprodukte, höhere Absatzmengen bei Chemieprodukten sowie positive Produktmixeffekte im Chemiegeschäft haben den Umsatz erhöht. Negative Währungseffekte aus dem im Jahresvergleich deutlich stärkeren Euro haben die Umsatzentwicklung dagegen gebremst. Gegenüber dem Vorquartal (1217,6 Millionen Euro) ist der Umsatz ebenfalls um neun Prozent gewachsen. Diese Ergebnisse beziehen sich auf den gesamten Konzern und betreffen damit auch das Werk am Standort Burghausen, an dem alle Wacker-Geschäftsbereiche produzieren. Gegründet 1914, ist Burghausen der bedeutendste Produktionsstandort von Wacker und zugleich der größte Chemiestandort Bayerns. Auf dem insgesamt zwei Quadratkilometer großen Werkgelände stellen fast 10000 Mitarbeiter in etwa 150 Produktionsbetrieben einige Tausend verschiedene Produkte her.

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des zweiten Quartals 2018 beträgt 125 Millionen Euro (Q2 2017: 101,9 Millionen Euro). Das entspricht einer EBIT-Marge von 9,4 Prozent (Q2 2017: 8,4 Prozent). Das Periodenergebnis des Berichtsquartals beläuft sich auf 83,5 Millionen Euro (Q2 2017: 60,5 Millionen Euro) und das Ergebnis je Aktie beträgt 1,59 Euro (Q2 2017: 1,17 Euro).

Wacker erwartet im Geschäftsjahr 2018 weiter steigende Rohstoffpreise und Gegenwind durch den stärkeren Eurokurs gegenüber dem US-Dollar.

Aufgrund dieser Rahmenbedingungen soll der Konzernumsatz um einen niedrigen einstelligen Prozentsatz steigen. Das EBITDA soll weiter wachsen und um einen mittleren einstelligen Prozentsatz über dem Vorjahr liegen. Die EBITDA-Marge erwartet Wacker leicht über dem Vorjahr. Beim Konzernjahresüberschuss aus fortgeführten Aktivitäten rechnet man mit einem deutlichen Anstieg. re

Artikel 4 von 9