Viehmarkt MIesbach

Wenig Änderung auf dem Kälbermarkt

von Redaktion

Viele Tiere Richtung Norden verkauft

Miesbach – Futterknappheit und auf den Markt drängende Absetzer aus der Mutterkuhhaltung sind, nach Angaben des Zuchtverbandes Miesbach, die Gründe für die zur Zeit eher mäßigen Kälberpreise. Am Ende ergab sich ein durchschnittlicher Auszahlungspreis für die 492 verkauften Maststierkälber von 5,28 Euro je Kilo Lebendgewicht oder von 450 Euro je Stück (85 Kilo). Insbesondere die Zahl der Kälber mit leichteren oder schwereren Mängeln war etwas höher als gewöhnlich, was sich auch in der großen Preisspanne von 100 bis 595 Euro widerspiegelte. In den einzelnen Gewichtsklassen von 71 bis 80 Kilo, 81 bis 90 Kilo und 91 bis 100 Kilo war der Kilopreis mit 5,30, 5,48 beziehungsweise 5,37 Euro sehr ähnlich. Als mittlere Stückpreise errechneten sich daraus 408, 466 und 505 Euro. Schlechter bezahlt wurden auch ältere, nicht enthornte Kälber. Auch bei den 30 Kuhkälbern zur Zucht gab es größere Unterschiede in der Qualität und damit auch im Preis. 255 und 435 Euro waren hier die Extremwerte. Im Schnitt lag der Kilopreis bei 3,56 Euro, was einen Stückpreis von 310 Euro (87 Kilo) bedeutete. Hier gingen sechs Kälber zu Aufzüchtern ins benachbarte Österreich.

Die 87 Kuhkälber zur Mast waren mit 78 Kilo etwas leichter als gewohnt und brachten 3,19 Euro bzw. 249 Euro je Stück. Die Spanne reichte hier von 100 bis 405 Euro. Sechs Prozent der 609 verkauften Kälber blieben im Verbandsgebiet, 33 Prozent im restlichen Bayern, 60 Prozent gingen in den Norden der Republik. re

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