Rosenheim/Mühldorf – Ein Blick in die Region Südost zeigt, dass der ausbaugewerbliche Umsatz im Landkreis Rosenheim im zweiten Quartal 2018 (20,7 Millionen Euro) sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum (20,85 Millionen Euro) kaum verändert hat, die Tendenz ist leicht negativ. Dafür waren 2018 mit 702 Personen 67 Menschen mehr im Bauhauptgewerbe beschäftigt als 2017. An sie zahlten die 19 im Landkreis gemeldeten Betriebe im zweiten Quartal 2018 5,6 Millionen Euro an Entgelten; 2017 waren es für die gleiche Anzahl an Betrieben Entgelte in Höhe von 5,1 Millionen Euro.
Nur wenig Plus durch Auftragseingänge
Um 3,8 Millionen Euro höher liegt 2018 der baugewerbliche Umsatz der Mühldorfer Betriebe gegenüber 2017 (24,5 Millionen Euro). Im Kreis Mühldorf waren bis Juli 967 Personen im Bauhauptgewerbe beschäftigt; an sie wurden Entgelte in Höhe von 7,9 Millionen Euro gezahlt (2017: 920 Beschäftigte, Entgelte: 7,07 Millionen Euro). Kräftig zugelegt hat der Wert des Auftragsbestands im zweiten Quartal 2018 gegenüber 2017: Hatten die Betriebe in Mühldorf vergangenes Jahr Aufträge im Wert von 21,4 Millionen Euro in ihren Büchern stehen – der Wohnungsbau mit über zwölf Millionen Euro der größte Posten – war es 2018 bis Juli ein Wert von 30,9 Millionen Euro.
Das Volumen im Wohnungsbau ist 2018 stark gewachsen auf 20,7 Millionen Euro. An zweiter Stelle kommt der öffentliche und Verkehrsbau (5,6 Millionen Euro). 2017 war der zweitgrößte Posten der Auftragnehmer der gewerbliche Bau mit 5,4 Millionen Euro Volumen. In Rosenheim-Land liegt der Auftragsbestand bis Juli 2018 bei über 58 Millionen Euro (2017: 48,4 Millionen Euro). Der Wohnungsbau steht wie 2017 an erster Stelle.
In Mühldorf gingen Aufträge für rund 11,2 Millionen Euro ein, damit liegt der Wert nur knapp über dem von 2017: (10,6 Millionen Euro); in Rosenheim ist der Eingangswert 2018 (14,7 Millionen Euro) gegenüber 2017 (14,6 Millionen Euro) fast unverändert.sen