Zuchtverband sieht leicht positiven Trend

von Redaktion

Miesbach – Nach Angaben des Zuchtverbandes Miesbach, lassen die Futterknappheit in weiten Teilen Deutschlands und die vermehrten Abkalbungen nur geringe Preisveränderungen im relativ niedrigen Preisniveau zu. Diesmal ging es wieder leicht nach oben. Am Ende ergab sich ein durchschnittlicher Auszahlungspreis für die 516 verkauften Maststierkälber von 5,38 Euro je Kilogramm Lebendgewicht oder von 457 Euro je Stück. Die Zahl der niederpreisigen Tiere war geringer als bei den Vormärkten, was sich in einem Anstieg von 21 Cent je Kilogramm Lebendgewicht niederschlug. Die Preisspanne reichte von 100 bis 595 Euro. Auch bei den 39 Kuhkälbern zur Zucht gab es größere Unterschiede in der Qualität und damit auch im Preis. 120 und 970 Euro waren hier die Extremwerte. Ein natürlich hornloses Hazari-Kalb aus einer Rumgo-Mutter wollte sich ein österreichischer Züchter nicht nehmen lassen und war bereit, dafür knapp 1000 Euro auf den Tisch zu legen. Im Schnitt lag der Kilopreis bei 3,55 Euro, was einen Stückpreis von 296 Euro bedeutete. Hier gingen acht Kälber zu Aufzüchtern ins benachbarte Österreich. Am Mittwoch, 17. Oktober, findet in der Miesbacher Oberlandhalle wieder der Großviehmarkt statt. Im Katalog sind 24 Stiere, eine Kalbin, zwei Jungrinder, 230 Jungkühe und vier ältere Kühe aufgelistet. re

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