Zuchtverband: Keine Besserung in Sicht

von Redaktion

Miesbach –Keine Besserung ist bei den Kälberpreisen in Sicht: Nach wie vor liegen die Preise im Keller, heißt es vom Zuchtverband Miesbach. So wurden am vergangenen Donnerstag in der Oberlandhalle insgesamt 641 Kälber verkauft, deren Erlöse nicht in Jubel ausbrechen lassen. Für die 525 Stierkälber wurde bei einem Durchschnittsgewicht von 85 Kilo ein Kilopreis von 5,37 Euro erlöst. In den einzelnen Gewichtsklassen lagen die Preise bei 5,44 Euro für 70 bis 80 Kilo, bei 5,49 Euro für 80 bis 90 Kilo und bei 5,46 Euro für 90 bis 100 Kilo. Lediglich bei den Spitzenkälbern kletterte die Preismarke gut über die Euro-Euro-Grenze, sie wurden zwischen 6,42 Euro und 6,97 Euro gehandelt. Ähnlich sieht es bei den Kuhkälbern aus. 81 Kuhkälber zur Weiternutzung wurden zu folgenden Preisen versteigert: 70 bis 80 Kilo – 2,84 Euro; 80 bis 90 Kilo – 2,72 Euro und 90 bis 100 Kilo – 2,62 Euro. 245 Euro brachte im Durchschnitt das Kuhkalb zur Zucht – 35 Stück wurden verkauft – das gibt bei 83 kg im Durchschnitt 2,96 Euro Kilopreis. Der nächste Kälbermarkt findet am Mittwoch, 31. Oktober statt.

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