Insolvenz Weinberger

Verfahren eröffnet, Betrieb geht weiter

von Redaktion

Mühldorf –Am 1. Januar wurde das Insolvenzverfahren gegen das Autohaus Weinberger aus Mühldorf, Geschäftsführer Erich Weinberger und weitere Gesellschaften am Amtsgericht Mühldorf eröffnet (wir berichteten). Die Anträge dazu gingen zum Jahreswechsel unter anderem vom Finanzamt Rosenheim und den Krankenkassen Mobil Oil und AOK ein. Es geht um ausstehende Steuerzahlungen und Beiträge zur Sozialversicherung. Wie einer der drei eingesetzten Insolvenzverwalter, der Mühldorfer Rechtsanwalt Florian Loserth berichtet, findet am Freitag, 8. Februar, in Mühldorf ein erster Gerichtstermin statt, in dessen Rahmen Gläubiger ihre Forderungen anmelden können. Im Hintergrund des Verfahrens laufe ein Investorenprozess. Erste Interessenten aus der Fahrzeugbranche, aber auch branchenfremde, hätten sich bereits gemeldet, so Loserth. Das Verfahren selbst könne sich hinziehen. Die Gehälter der rund 40 Angestellten seien gesichert. „Im Moment läuft der Geschäftsbetrieb in Mühldorf weiter“, so der Insolvenzverwalter. Etwa der Gebrauchtwagenhandel und die Unfallinstandsetzung. Weinberger war bereits vor mehreren Monaten die Händlerlizenz für die Marken Toyota, Lexus, Peugeot und Citroën entzogen worden. sen

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