Miesbach – Beim Kälbermarkt am vergangenen Donnerstag in der Miesbacher Oberlandhalle waren 78 Prozent der Kälber ohne Hörner –sehr oft bereits natürlich bedingt –, eine Steigerung ist nach wie vor erwünscht und von den Käufern gefordert. Insgesamt wurden 676 Kälber versteigert, davon 537 Stierkälber, 90 Kuhkälber zur Weiternutzung und 49 weibliche Zuchtkälber. Die Kilopreise für Stierkälber lagen bei 4,84 Euro für 70 bis 80 Kilo; bei 4,81 Euro für 80 bis 90 Kilo und bei 4,73 Euro für 90 bis 100 Kilo. Für die Spitzenkälber wurden zwischen 5,63 Euro und 6,22 Euro bezahlt. Für die Nutzkälber notierte man für 70 bis 80 Kilo 2,97 Euro; für 80 bis 90 Kilo 2,81 Euro und für 90 bis 100 Kilo 2,86 Euro je Kilo. Am Mittwoch, 6. Februar findet der erste von zwei Zuchtviehmärkten im Februar statt. Im Katalog sind 28 Stiere, 234 Jungkühe und fünf Mehrkalbskühe, sowie eine Kalbin angemeldet. Die Versteigerung beginnt um 11.30 Uhr. Am Donnerstag, 7. Februar, findet der nächste Kälbermarkt statt.