Rosenheim – Bevor feststeht, wer als einer der drei Preisträger oder als Sonderpreisträger für ein digitales Geschäftsmodell hervorgeht, muss erst einmal die Jury eine Auswahl der Teilnehmer in die engere Wahl aufnehmen. Das geschah gestern unter Ausschluss der Öffentlichkeit in einer rund vierstündigen Präsentationsrunde. Lampenfieber für die Gründer inklusive, wissen die 19 Teilnehmer doch, dass es jetzt ernst wird.
Die ersten drei Gewinner dürfen sich über einen Chefsessel, ein Corporate Design-Paket, ein Coaching und Geldpreise von insgesamt 3500 Euro freuen. Der prämierte digitale Gründer erhält 3000 Euro. Doch Geld sollte nie im Vordergrund des Preises stehen, sondern vielmehr das Gründer-Know-how, welches regionale Experten den Teilnehmern in Workshops vermittelten.
Für viele von ihnen das Rüstzeug für eine erfolgreiche Gründung. Und, wie den OVB-Heimatzeitungen diejenigen Gründer erklärten, die ihr Gewerbe bereits angemeldet haben, auch neues Wissen. Auch die junge Generation bekommt wie in den vergangenen Jahren eine Chance, unternehmerisches Denken auch in jungen Jahren unter Beweis zu stellen: Bei der Preisverleihung im März werden auch die Gewinner des Businesswettbewerbs der Kolbermoorer Pauline-Thoma-Mittelschule ausgezeichnet. Deren Schüler haben im Rahmen des Netzwerks „Teaching Entrepreneurship Deutschland“ einen eigenen Wettbewerb unter den Schülern organisiert.