„Preisträger sind auch Botschafter von Stadt und Region Rosenheim“

von Redaktion

Wirtschaftsdezernent Thomas Bugl: Leistungen der Unternehmen kann man nicht oft genug würdigen

Rosenheim – Thomas Bugl ist berufsmäßiger Stadtrat und Wirtschaftsdezernent der Stadt Rosenheim. Er erzählt, welche Bedeutung der Wirtschaftspreis für die Region Rosenheim hat.

Zum achten Mal ist der Wirtschaftspreis vergeben worden. Wie lief der Entscheidungsprozess im Hintergrund?

Die Entscheidung ist wie in solchen Fällen üblich in nicht öffentlichen Sitzungen im zuständigen Wirtschaftsausschuss vorberaten und im Stadtrat abschließend behandelt worden. Die Fraktionen haben sich mit den eingereichten Vorschlägen eingehend auseinandergesetzt.

Wie groß war heuer die Resonanz, wie viele Einreichungen oder Vorschläge gab es?

Es ist erfreulich, dass die Zahl der eingereichten Vorschläge überschaubar, aber kontinuierlich ansteigt. Das macht deutlich, dass sich die vorschlagenden Institutionen mit den Vergabekriterien intensiv beschäftigen. Für den Rosenheimer Wirtschaftspreis lagen 14 Vorschläge vor. Einzelne davon wurden aus dem letzten Vorschlagszyklus übernommen.

Wer hat den Preis eigentlich ins Leben gerufen?

Der Preis wurde – wie es sich gehört – mit einer eigenen städtischen Satzung 2003 geschaffen. Der Stadtrat hat damals einstimmig beschlossen, den Rosenheimer Wirtschaftspreis ins Leben zu rufen, um die Bedeutung erfolgreicher Unternehmen für die wirtschaftliche Entwicklung von Stadt und Region bewusst zu machen und ihre Leistung zu würdigen. Sie sind genau gesehen Botschafter der Marke Rosenheim – je nach der Reichweite ihrer Absatzmärkte sogar bis hinauf auf die europäische und die internationale Ebene.

In der Region gibt es mehrere, verschiedene Preise; bald wird auch der Gründerpreis verliehen. Viele Rosenheimer Firmen sind anderweitig, etwa mit Innovations- und Designpreisen ausgezeichnet. Welche Strahlkraft hat da der Wirtschaftspreis?

Ehrlich gesagt ist Rosenheim nach meiner Einschätzung mit Preisen sogar relativ zurückhaltend. Es gibt den Rosenheimer Wirtschaftspreis, den Martha-Pfaffenberger-Ausbildungspreis und von Stadt und Landkreis den Gründerpreis für Jungunternehmen mit besonders qualifizierten Businessplänen. Das ist es dann auch schon. Die Leistung, die Unternehmerinnen und Unternehmer in unserer Stadt für die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen und den Wohlstand in der ganzen Region tagtäglich erbringen, kann man gar nicht oft genug würdigen. Interview: Elisabeth Sennhenn

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