Früherer Chiemgauer Edeka-Chef gestorben

von Redaktion

Rudolf Zipper war seit 1970 im Vorstand – 1993 in Ruhestand gegangen

Traunstein/Rosenheim – Im 89. Lebensjahr ist der ehemalige geschäftsführende Vorstand der Edeka Chiemgau e.G., Rudolf Zipper, gestorben. Er war außerdem Geschäftsführer der Chiemgauer Fleischwaren GmbH in Traunstein und der Edeka-Ladenbau GmbH.

Zipper war eine der führenden Persönlichkeiten der heimischen Wirtschaft. Er genoss weit über die Region hinaus hohes Ansehen. Das Requiem für ihn fand in Trostberg statt; beigesetzt wurde er im Familiengrab auf dem Kirchenfriedhof in Aising bei Rosenheim.

In Rosenheim, auf einem Bauernhof, fand er ein erstes neues Zuhause, nachdem er im Zweiten Weltkrieg aus seiner Heimat vertrieben worden war. Dort begann er 1946 bei der Firma Fend eine Lehre zum Kaufmannsgehilfen und blieb dem Unternehmen bis 1954 treu.

Anschließend wechselte er zu Edeka Rosenheim, wo er 1962 zum geschäftsführenden Vorstandsmitglied aufstieg. 1970 fusionierte Edeka Rosenheim mit Trostberg zur Edeka Chiemgau e.G. mit Sitz in Trostberg und Zipper wurde dort in den Vorstand gewählt. Nach mehr als 39 Jahren bei Edeka war er Ende April 1993 in den Ruhestand gegangen.

„Herr Zipper war ein Geschäftsführer mit hoher Fachkompetenz, dem das Wohl von Edeka immer am Herzen lag“, schrieb Edeka Südbayern in einem Nachruf auf den Verstorbenen. Privat galt seine Liebe dem Reisen und Fotografieren. obk

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