Kälbermarkt

Stabilere Preise in der Oberlandhalle

von Redaktion

Miesbach – Fast 1300 Kälber wurden zuletzt an zwei Tagen in der Oberlandhalle versteigert, da auch die Traunsteiner Züchter ihre Tiere wieder nach Miesbach brachten. Die 667 aufgetriebenen Miesbacher Kälber konnten verkauft werden. An der Preisfront wurde erstmals seit längerer Zeit wieder ein Anstieg in allen Kategorien verzeichnet. Mit 5,14 Euro Auszahlungspreis je Kilo Lebendgewicht übersprangen die 523 Stierkälber erstmals wieder die Fünf-Euro-Hürde. Das ergab 432 Euro als Stückpreis bei 84 Kilo. Die Spanne reichte dabei von 110 bis 580 Euro. In den einzelnen Gewichtsklassen von 71 bis 80 Kilo, 81 bis 90 Kilo und 91 bis 100 Kilo gab es Auszahlungspreise von 5,25; 5,21 beziehungsweise 5,12 Euro je Kilogramm. Als mittlere Stückpreise errechneten sich daraus 380; 442 und 486 Euro. Auch bei den 52 Kuhkälbern zur Zucht gab es Unterschiede in der Qualität und im Preis. 160 und 540 Euro waren hier die Extremwerte. Eine Worldcup-Tochter aus dem Aiblinger Gebiet erreichte den Spitzenpreis. Im Schnitt lag der Kilopreis bei 3,52 Euro, was einen Stückpreis von 285 Euro (81 Kilogramm) bedeutete. Die 89 Kuhkälber zur Mast brachten 78 Kilogramm auf die Waage und pendelten sich bei 3,14 Euro oder 244 Euro je Stück ein. Die Spanne reichte hier von 60 bis 350 Euro.

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