Rosenheim –Auch im Geschäftsjahr 2018 hat die Targobank Rosenheim ihren Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortgesetzt: So legten die Konsumentenkredite um 14,4 Prozent auf 79 Millionen Euro zu. Auch die Zahl der Girokonten erhöhte sich um zwei Prozent auf über 5300, wie die Bank im Rahmen ihrer Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres mitteilte.
Spareinlagen stiegen trotz Niedrigzins
„Zu unserem klassischen Standbein der Ratenkredite im Privatkundengeschäft ist Anfang 2018 der Bereich Geschäftskunden neu hinzugekommen. Hier zieht die Kreditnachfrage aktuell stark an“, so der Rosenheimer Filialleiter Martin Leimer.
Trotz anhaltender Niedrigzinsphase stieg in der Rosenheimer Filiale das Volumen der Spareinlagen um 11,5 Prozent auf rund 6,4 Millionen Euro. Die Tagesgelder summierten sich auf 21,4 Millionen Euro. Das Volumen der Festgelder wuchs um 7,3 Prozent auf 9,3 Millionen Euro.
Im Bereich Geldanlage galt es, ein schwieriges Börsenjahr 2018 zu meistern: „In dem herausfordernden Marktumfeld haben sich Sparpläne mit börsengehandelten Indexfonds, sogenannte ETFs, als stark nachgefragte Alternative erwiesen. Zudem haben wir unser ETF-Angebot um Fonds erweitert, die beispielsweise auf das Thema Nachhaltigkeit einzahlen“, so Leimer weiter.
Auch bundesweit Vorjahr übertroffen
Zum Bilanzstichtag betreute die Targobank Rosenheim über 27000 Kunden – ein Plus von 4,4 Prozent. Auch die bundesweiten Zahlen des Bankhauses weisen für 2018 erneut nach oben: Das Vorsteuerergebnis über alle Geschäftsfelder lag bei 510 Millionen Euro und übertraf damit den Vorjahreswert um 17 Millionen Euro. Vorstandsvorsitzender Pascal Laugel sprach von einem „zukunftsweisenden Jahr“. Die Düsseldorfer Targobank betreut insgesamt vier Millionen Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden. Präsent ist sie an rund 350 Standorten in 200 deutschen Städten und beschäftigt 7500 Mitarbeiter. Als Tochter der Genossenschaftsbank Crédit Mutuel.