Regensburg/Rosenheim – Im Februar erst hat die Regensburger Continental AG die Automotive-Sparte von Kathrein mit acht Standorten und 1000 Mitarbeitern übernommen, nun geriet die Conti-Aktie unter Druck: Ihr Wert stürzte im Donnerstagshandel um 3,96 Prozent auf 136,38 Euro ab (Stand Redaktionsschluss). Laut Konzern sei der Gewinn um 22 Prozent auf 575 Millionen Euro eingebrochen. Der Autozulieferer hatte bereits Ende April einen Einbruch des bereinigten operativen Gewinns um 17 Prozent hinnehmen müssen. Als Grund gilt der schwache Automarkt. Der Kauf der Kathrein-Sparte, Spezialist und Hersteller von Sende- und Empfangssystemen für Fahrzeuge, soll Continental für den Markt für Fahrzeugantennen rüsten. Dieser wächst Analysten zufolge bis 2022 jährlich um rund 6,5 Prozent.