Erstmals Nachhaltigkeitspreis vergeben

von Redaktion

6000 Besucher bei der Industrie- und Kontaktmesse in Rosenheim

Rosenheim – 6000 Besucher, 185 Aussteller und zwei Tage mit vollem Programm: Die Industrie- und Kontaktmesse Rosenheim (IKORO) an der Technischen Hochschule Rosenheim hat erneut gezeigt, warum sie die wichtigste Kontaktplattform der regionalen Wirtschaft ist. Nicht nur Studierende und Interessierte, sondern auch die Unternehmensvertreter zeigten sich am hochzufrieden. Die Ikoro fand bereits zum 26. Mal statt. Das Besondere daran ist Ikoro-Leiterin Professor Dr. Janett Höllmüller zufolge, dass es ein Projekt „von Studenten für Studenten“ ist.

Vermittlung von

Jobs und Kontakten

Ein jährlich wechselndes Team von Studierenden aller Studiengänge und Semester, organisiert die Messe. Und: „Wir vermitteln erfolgreich hunderte Jobs und Praktika/Bachelor-/Masterarbeiten zwischen interessanten regionalen und überregionalen Unternehmen und unseren Studenten. Schlagwörter seien nachhaltig/mittelfristig CO2 neutral, gemeinsam mit Spaß und ohne Druck eine Messe professionell organisieren.

Dazu gehören beispielsweise ein Online-Anmelde-System für die knapp 200 Aussteller. Dieses haben wir als studentisches Projekt aufgesetzt und entwickelt. Es wird jetzt von unseren Alumni als junge Firma erfolgreich betrieben sowie professionelles E-Mail-Handling und Kampagnen-Management.

Seit der Premiere hat sich die Messe verändert: „Wir haben wesentlich mehr Aussteller, daher findet die messe seit 2013 an zwei Tagen mit je verschiedenen Ausstellern statt. Eine umfangreiche Entwicklung von Infrastruktur gehört dazu“, so Professor Höllmüller. Sie ist bei den Studenten beeindruckt von der ,top Vorbereitung’ auf die für sie interessantesten Unternehmen.

Bei den Betrieben wiederum würdigt die Ikoro-Leiterin die Herzlichkeit der Aussteller im Umgang mit dem Team, den Einfallsreichtum bei den Präsenten wie Butterbrezen, warmes Popcorn, Naturholz-Herzen, recycelte Stifte sowie die Nachhaltigkeit vieler Unternehmen. Nachhaltigkeit war heuer zudem ein wichtiges Thema. „Wir fragen das dritte Jahr ab, was Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit tun, dieses Jahr gesplittet nach ,Umweltbeitrag‘ und ,Soziales‘“, so Höllmüller. Der Ikoro sei Nachhaltigkeit ein Herzensthema.

Zertifizierung

und Jurybewertung

Man habe ein umfangreiches Maßnahmen-Paket entwickelt und sei zertifiziert „fairpflichtet“. „Wir arbeiten an einem eigenen Nachhaltigkeits-Bericht, da uns die Kriterien der Zertifizierung nicht weit genug gehen. Diesen werden wir öffentlich machen, um anderen Organisation zu insprieren. Darauf freue ich mich“, betont die Chefin.

Dieses Jahr gab es zum ersten Mal zudem einen Nachhaltigkeitspreis für Unternehmen. Rund 20 Unternehmen zeigten, dass sie weit über Einzelprojekte hinaus ihre gesamte Wertschöpfung an Aspekten von Nachhaltigkeit/Ressourcenschonung/Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ausrichten. Besonders überzeugt hatte uns in diesem – ersten – Jahr das Team 7, das den Nachhaltigkeitspreis gewann. Die Jury hob insbesondere hervor, dass das österreichische Unternehmen nicht nur einzelne Projekte, sondern seine gesamte Wertschöpfungskette konsequent auf nachhaltiges, umweltfreundliches Wirtschaften ausgerichtet hat. Zudem habe sich Team 7 die Mühe gemacht, auch im Bereich Messe-Giveaways (Geschenke) kreativ zu werden: Statt der üblichen Gummibärchen und nicht-recyclebarer Plastik-Artikel habe das Unternehmen auf naturbelassene Werbematerialien aus Holz gesetzt.

An den beiden Messetagen konnten sich die Besucher einen breiten Überblick über künftige Arbeitgeber verschaffen und erste Kontakte knüpfen. Zugleich hatten die Firmen die Möglichkeit, gut ausgebildete und hochqualifizierte Arbeitnehmer zu rekrutieren. Messeteam sorgte auch 2019 für ein interessantes Rahmenprogramm mit verschiedensten regionalen, überregionalen und internationalen Firmen sowie spannende Fachvorträge.

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