Kleiner Markt, schwächere Preise

von Redaktion

Rückgang gegenüber der Vorwoche

Miesbach – Der wegen Christi Himmelfahrt vorgezogene Kälbermarkt in der Ober-landhalle Miesbach blieb nach Angaben des Zuchtverbandes mit 489 Tieren etwas hinter dem normalen „Donnerstagsauftrieb“ zurück. Auch preislich gab es einen Rückgang gegenüber der Vorwoche. Schon bei den 47 Kuhkälbern zur Zucht war kein Zug drin. 3,24 Euro je kg Lebendgewicht oder 266 Euro je Stück waren der Auszahlungspreis bei einer Spanne von 130 bis 425 Euro für eine Hermelin-Tochter.

Leichte Kälber unter 70 Kilo oder mit Lücken in der Abstammung mussten Preisabschläge hinnehmen und gehören eigentlich nicht in diese Kategorie. Die mit 78 Kilo etwas leichteren 73 Mastkuhkälber brachten einen Stückpreis von 225 Euro mit Schwankungen von 100 bis 300 Euro bzw. einen Kilopreis von 2,88 Euro. Die 369 Maststierkälber waren rasch versteigert. Das teuerste Kalb brachte 573 Euro, das billigste 110 Euro. Das Durchschnittskalb mit 85 Kilo Lebendgewicht erlöste 468 Euro.

Die Aufteilung in Gewichtskategorien führte zu diesen Kiloauszahlungspreisen: 5,58 (71-80 Kilo), nochmals 5,58 Euro (81-90 Kilo) sowie 5,35 Euro (91-100 kg). Die Stückpreise wurden mit 419, 475 und 508 Euro errechnet. Absolute Spitzenkälber brachten ihren Besitzern bis über 6,20 Euro je kg ein. Einen höheren Preis verhinderten auch bei den Stierkälbern die überdurchschnittlich hohe Anzahl an Mängelansagen wie verdickter Nabel oder Rachitis oder schwache Gesamtentwicklung. Jeweils die Hälfte des Auftriebs blieb in Bayern und ging in nördlichere Bundesländer.

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