Miesbach – Mit 606 Kälbern war der jüngste Kälbermarkt ordentlich beschickt. Preislich zogen die 45 Kuhkälber zur Zucht etwas an, während die Mastkuh- und die Stierkälber auf dem Niveau des Vormarktes blieben. Zwischen 250 und 480 Euro kosteten die „Zuchtkiasl“. Bei einem Durchschnittsgewicht von 88 Kilogramm ergab sich ein Preismittel von 3,70 Euro je Kilo oder 326 Euro je Stück. Am teuersten waren zwei sehr gut entwickelte Töchter des Stieres Hutubi. Die mit 81 Kilogramm etwas leichteren 105 Mastkuhkälber brachten einen Stückpreis von 266 Euro mit Schwankungen von 100 bis 370 Euro beziehungsweise einen Kilopreis von 3,28 Euro. Die 456 Maststierkälber waren rasch versteigert. Das teuerste Kalb brachte 573 Euro, das billigste 125 Euro. Das Durchschnittskalb mit 88 kg Lebendgewicht erlöste 475 Euro. Fast zwei Drittel des Auftriebes gingen nach Norddeutschland, während ein Drittel in Bayern und im Verbandsgebiet blieben. Nächste Woche, am 12. Juni, findet in der Oberlandhalle ein Großviehmarkt statt. Gemeldet sind 25 Stiere, drei Kalbinnen, zwei Jungrinder, 166 Jungkühe und acht Kühe.