Unterneukirchen/Tüßling – Mit einem durchaus positiven Ergebnis für 2018 wartete die Raiffeisen-Volksbank Tüßling-Unterneukirchen bei ihrer Generalversammlung in Unterneukirchen auf – trotz der allgemein schwierigen Lage auf den Finanzmärkten. Aufsichtsratsvorsitzender Adi Hager nannte es ein „solides Geschäftsergebnis“, das trotz Niedrigzinsphase erzielt werden konnte.
So konnte die Bilanzsumme gegenüber 2017 um 4,8 Prozent gesteigert werden, der Bilanzgewinn betrug 232738,99 Euro. Einen Zuwachs von 15 Personen als Genossenschaftsmitglieder gewann die Bank und zählt damit 3091 Mitglieder.
Zuversichtlicher Blick auf das laufende Jahr
Insgesamt betreute die Bank ein Kundenvolumen von 337,5 Millionen Euro, gab Kundenkredite in Höhe von 122,5 Millionen Euro aus. Die Summe der Neukredite beläuft sich auf knapp 30 Millionen Euro. Die Höhe der Kundeneinlagen beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2018 rund 147 Millionen Euro, das Wertpapier-Kundenvolumen liegt bei knapp 22 Millionen Euro. Gut 30000 Euro flossen in soziale Projekte und Sponsoring.
Vorstand Holger Büttner verwies auf die großen Herausforderungen, die der wachsende Wettbewerb mit sich bringe, wobei man mit diesen auch wachse. Er zeigte sich angesichts der Entwicklung in den ersten fünf Monaten des Jahres zuversichtlich, dass auch 2019 mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen wird. Hinsichtlich der Gewinnverwendung schlug der Vorstand die Auszahlung einer Dividende in Höhe von 1,5 Prozent (36009,53 Euro), eine Zuführung von 96729 Euro in die gesetzliche und von 100000 Euro in andere Rücklagen vor.
Dem stimmten Aufsichtsrat und Versammlung zu. Im Anschluss wurden Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig durch die Mitglieder entlastet.
Bei den turnusmäßigen Wahlen zum Aufsichtsrat wurden Heinrich Hollinger und Adolf Hager einstimmig wiedergewählt. wag