Trotz geringerem Ergebnis aus 2018: Wachstum setzt sich fort

von Redaktion

Hauptversammlung beim Getränkeanlagen-Spezialisten Krones AG – Ausblick auf 2019

Neutraubling/Rosenheim – Die Dividende von 1,70 Euro je Aktie bleibt stabil: Ein Fazit aus der 39. Hauptversammlung der Krones AG. Finanzvorstand Michael Andersen stellte den Aktionären – 81 Prozent des Kapitals am gesamten Grundkapital der Gesellschaft waren anteilig vertreten – die Zahlen für 2018 und für das erste Quartal 2019 vor.

Ergebnis für 2018

geht etwas zurück

Krones hat 2018 sein Wachstumsziel erreicht und steigerte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4,4 Prozent auf 3,85 Milliarden Euro. Aufgrund von Sonderaufwendungen von rund 42 Millionen Euro, vor allem für Reorganisationen und den Aufbau des Produktionsstandortes in Ungarn, ging das Ergebnis vor Steuern (EBT) um 21,1 Prozent auf 204,3 Millionen Euro zurück. Die EBT-Marge lag 2018 bei 5,3 Prozent. Ohne die Sonderaufwendungen errechnet sich für 2018 eine EBT-Marge von 6,4 Prozent. In der Region hatte Krones zuletzt in den Ausbau des Standortes Rosenheim/Raubling investiert. Der Ausbau war die größte Einzelinvestition des Krones Konzerns, wie es heißt, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Im Werk Rosenheim arbeiten derzeit rund 1200 Personen. Über den Standort sagte eine Sprecherin zuletzt, Rosenheim unterliege wie alle anderen Werke einem starken und nicht nachlassendem Wettbewerbsdruck. Bisher habe sich das Werk aber gut behaupten können und sei entsprechend ausgelastet.

Im ersten Quartal 2019 setzte sich das Wachstum fort. Nichtsdestotrotz war Ende April bereits ein veränderter Produktmix erkennbar. Aufgrund der Verunsicherung, die durch die allgemeine Kunststoff- und PET-Debatte ausgelöst wurde, war das Orderverhalten der Kunden bei den Maschinen für die Kunststofftechnik zurückhaltend. Diese Entwicklung konnte durch Aufträge für Dosen und Glasflaschen kompensiert werden.

Von Januar bis März legte der Umsatz um 10,3 Prozent auf 983,5 Millionen Euro zu. Bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte lag das Wachstum bei 5,9 Prozent. Hohe Kosten für Material und Personal belasteten die Ertragskraft. Das Ergebnis vor Steuern ging im ersten Quartal um 8,4 Prozent auf 51,5 Millionen Euro zurück.

Artikel 4 von 9