Aschau – Knapp 300 Mitglieder ließen sich auf der 139. Generalversammlung der Raiffeisenbank Aschau-Samerberg durch den Vorstandsvorsitzenden Albert Schweinsteiger und Vorstand Christian Trattner über das abgelaufene Geschäftsjahr informieren.
Trattner hob zunächst die Aufgaben der Bank „vor der Haustür“ hervor, etwa „ihre Rolle als Steuerzahler, Arbeitgeber und Sponsor im Geschäftsgebiet“. So habe die Bank über 150000 Euro in den vergangenen zehn Jahren an gemeinnützige Institutionen der Region, vor allem für die Jugendarbeit der Vereine, gegeben. Sie spendete in diesem Jahr bereits 16000 Euro an gemeinnützige Organisationen in der Region. Die Bank mit 36 Mitarbeitern und mehreren Azubis sei in der Region tief verwurzelt.
Die Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2018 rund 231 Millionen Euro, was einer Steigerung von 3,3 Prozent gegenüber 2017 entspricht. Besonders erfreulich entwickelte sich das Kredit- und Einlagengeschäft. Die Eigenkapital-Ausstattung sei „überdurchschnittlich“ und „Ausdruck der Stabilität des Unternehmens und Garant für die wirtschaftliche Selbstständigkeit“, sowie Basis für die zukünftige Geschäftsausweitung. Die Raiffeisenbank Aschau-Samerberg schüttet für das Geschäftsjahr 2018 eine Dividende von 1,75 Prozent – rund 40000 Euro –an ihre 3750 Mitglieder aus. Genossenschaftsverband Bayern und Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken bewerten das Bankhaus aktuell mit dem jeweils besten Ratingergebnis von A beziehungsweise A++. Turnusgemäß standen Neuwahlen im Aufsichtsrat an; Vorsitzender Heinz Scheck und Beirat Rupert Schauer wurden einstimmig wiedergewählt.