Traunstein – Der jüngste Zuchtviehmarkt in Traunstein konnte unter freiem Himmel durchgeführt werden. Schwankend war der Verkauf der Zuchtbullen. Nach guten vorangehenden Märkten konnten diesmal nur drei der sieben angebotenen Zuchtstiere verkauft werden. Die Besamungsstationen zeigten an keinem der angebotenen Zuchtstiere Interesse. Die sechs verkauften Zweitkalbskühe wechselten für im Mittel 1442 Euro den Besitzer. Der mittlere Erlös für die 42 verkauften Jungkühe lag bei 1526 Euro. Der teuerste Zuchtstier des Marktes wechselte für 2100 Euro ins Miesbacher Zuchtgebiet. Rang fünf nach Gesamtzuchtwert hat dieser Windsor-Sohn von über 100 getesteten Kandidaten. Weitere zwei Stiere wurden für 1900 Euro in den Natursprung verkauft.
Die Zweitkalbskühe erhielten bei Versteigerungspreisen zwischen 1300 und 1800 Euro den Zuschlag. Die teuerste Kuh mit 40 Kilo Milchleistung des Marktes stellte Georg Kellner aus Hennthal, Trostberg.
Bei den Jungkühen wurde hervorragende Qualität angeboten, so der Zuchtverband. Fünf Aufzüchter waren allerdings mit dem Angebotspreis nicht zufrieden und gaben die Tiere nicht ab. Versteigerungspreise zwischen 1900 und 2100 Euro konnten für die vier Jungkühe der Wertklasse I erlöst werden. Der Zuchtbetrieb Rupert Anzenberger konnte hier zwei Kühe stellen. Deutlich niedriger im Preis mit 1515 Euro blieben die 34 Jungkühe der Wertklasse IIa. Für die vier Jungkühe der Wertklasse II erfolgte der Zuschlag bei 1160 Euro. Der nächste Großviehmarkt ist am Donnerstag, 18. Juli.