Deutlich über dem Landesdurchschnitt

von Redaktion

VR-Bank Taufkirchen-Dorfen zog Bilanz für 2018 – für Zukunft Rückgang erwartet

Taufkirchen– Im voll besetzten Taufkirchener Bürgersaal konnten die Vorstandsmitglieder, Heinrich Oberreitmeier, Josef Schmid und Gerhard Hilger bei der diesjährigen Vertreterversammlung der VR-Bank Taufkirchen-Dorfen positive Zahlen aus dem Geschäftsjahr 2018 vorstellen, welche die zwölf Geschäftsstellen erwirtschaftet haben.

Mit teils über acht Prozent im Plus

So stieg die Bilanzsumme um 8,2 Prozent auf 895 Millionen Euro, die bilanziellen Kundeneinlagen erhöhten sich auf 709 Millionen Euro (+ 8,1 Prozent). Kundengelder und vermittelte Anlagen in Wertpapieren, Versicherungen und Bausparverträgen summieren sich auf 1,12 Milliarden Euro (+ 5,2 Prozent). Die Bankkredite stiegen auf 600 Millionen Euro (+ 8,9 Prozent). Inklusive Bauspar-, Versicherungs- und Hypothekendarlehen versorgt die Bank die Heimatregion mit 674 Millionen Euro an Krediten (+ 8,7 Prozent). Die betreuten Einlagen und Kredite wuchsen auf 1,8 Milliarden Euro (+ 6,5 Prozent). Der Bilanzgewinn beträgt 922000 Euro. Die zuletzt 13617 Mitglieder erhalten eine Dividende von drei Prozent (264000 Euro). Das bilanzielle Eigenkapital der Bank beläuft sich auf 58 Millionen Euro. Rund 205000 Euro an Spenden und Sponsoring flossen zurück in die Heimatregion.

Mit dem von ihr betreuten Kundenvolumen lag die Bank erneut deutlich über dem Landesdurchschnitt von 4,5 Prozent.

Neben den Bankzahlen blickte die VR-Bank, die 167 Mitarbeiter und sieben Azubis beschäftigt, als Hauptgesellschafter auch zufrieden auf die Entwicklung der Raiffeisen-Waren GmbH Erdinger Land. Mit einem Umsatz von 95 Millionen Euro betreibt sie den größten genossenschaftlichen Lagerhausbetrieb in Bayern.

Aufgrund des Niedrigzinsniveaus rechnet die Bank jedoch in der Zukunft mit einem Rückgang der Betriebsergebnisse. tf

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