Größtes Wachstum im privaten Kreditgeschäft

von Redaktion

Genossenschaftliche Sparda Bank zieht Bilanz für Geschäftsstellen in Wasserburg und Waldkraiburg

Wasserburg/Waldkraiburg – Für ihre Geschäftsstellen in Wasserburg und Waldkraiburg zieht die genossenschaftliche Sparda Bank eine positive 2018-er Bilanz. So stieg jeweils die Zahl der Mitglieder: In Wasserburg um 234 auf insgesamt 4986 (+2,2 Prozent) und in Waldkraiburg um 288 auf jetzt 3138 (+4,8 Prozent). Für jedes neue Mitglied pflanzt das Münchener Bankhaus einen Baum – bis Ende 2018 waren es im gesamten Sparda-Gebiet 73080 neue Bäume. Ein Plus verzeichnet die Bank auch bei der Zahl der Girokonten, in Wasserburg kamen 2018 286 neue Konten dazu (gesamt: 4966), in Waldkraiburg 203 Konten (gesamt 3220). Für die Führung von Girokonten will die Bank auch weiterhin keine Gebühren verlangen.

Insgesamt zeigte sich Alfons Forster, Leiter der Geschäftsstellen in Wasserburg und Waldkraiburg, zufrieden mit 2018: „Die nach wie vor größten Herausforderungen der Branche wie die Regulatorik, die Digitalisierung und die Niedrigzinsphase sind für jede Bank anspruchsvoll.“

Die Geschäftszahlen im Überblick: 2018 verzeichnete man ein starkes Wachstum im Privatkreditgeschäft, so Forster. Beim neu zugesagten Kreditvolumen verzeichnete man jeweils ein Plus, in Wasserburg um 26,3 Prozent (Volumen: 1,2 Millionen Euro, 2017: 920000 Euro), in Waldkraiburg um 90,6 Prozent (Volumen: 1,1 Millionen Euro, 2017: 581000 Euro).

Insgesamt mehr Kredite vergeben

Das Neugeschäft mit Baufinanzierungen belief sich in Wasserburg auf 14 Millionen Euro inklusive Prolongationen, in Waldkraiburg lag das Volumen zum Jahresende 2018 bei 10,4 Millionen Euro (+ 18,8 Prozent). Bereits zum achten Mal wurden die Sparda-Banken 2018 von Focus Money für ihre Baufinanzierung mit dem Gütesiegel „sehr gut“ ausgezeichnet. Insgesamt sei der Gesamtbestand bei Kundenkrediten gestiegen, so Forster: In Wasserburg um zwei Prozent auf 94,6 Millionen, in Waldkraiburg um über elf Prozent auf 55,5 Millionen Euro. Das Einlagengeschäft habe sich laut Forster ebenso erfreulich entwickelt. Die Einlagen der Wasserburger Kunden beliefen sich zuletzt auf 83,5 Millionen Euro (+4,2 Prozent), die der Waldkraiburger Sparer auf 45 Millionen Euro (+11,5 Prozent). Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass wieder mehr auf dem Konto gespart wird als in Wertpapiere investiert: Auch das Fondsgeschäft legte jeweils zu, in Wasserburg addierte sich der Fondsbestand auf 10,7 Millionen Euro, ein Plus von 11,7 Prozent. In Waldkraiburg wuchs das Fondsvolumen um 12,2 Prozent auf 6,1 Millionen Euro.

Wachsender Beliebtheit erfreuen sich laut Forster digitale Produkte wie eine App für mobiles Banking (47708 Nutzer, + 28,5 Prozent). Bis Ende 2018 waren in beiden Geschäftsstellen je sieben Mitarbeiter beschäftigt. Seit vier Jahren zählt die Bank im Wettbewerb des Forschungsinstituts Great Place to Work „Bayerns Beste Arbeitgeber“ zu den attraktivsten Arbeitgebern im Freistaat. sen

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