Die Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf, stellt den stationären Verkauf von Kinderbekleidung an zahlreichen Standorten, auch in Rosenheim, ein. Dies teilte das Unternehmen auf Anfrage unserer Zeitung mit. Gründe dafür seien „die hohe Wettbewerbsintensität sowie gesunkene Erträge in der Kinderkonfektion in den vergangenen Jahren“. Ab 2020 wird das Unternehmen daher die Kinderkonfektions-Flächen in vielen Verkaufshäusern „sukzessive auflösen“. Für die frei werdenden Flächen würden „passgenaue und standortabhängige Konzepte entwickelt“. Im stationären Geschäft prüfe man darüber hinaus „eine modifizierte Segmentierung der Verkaufsflächen“ und schaue sich ausgewählte Standorte „im Hinblick auf mögliche Umstrukturierungen“ an. Weitere Maßnahmen für die Standorte – inklusive Rosenheim – seien derzeit nicht beschlossen. In Wien testet man derzeit ein neues Flächenkonzept. P & C hatte in den vergangenen Wochen für Schlagzeilen gesorgt: Zunächst zog sich der 78-jährige Harro Uwe Cloppenburg aus der Geschäftsführung zurück und läutete damit einen Generationswechsel im familiengeführten Unternehmen ein. Der Konzern litt laut Brancheninformationen zuletzt unter dem Frequenzverlust in den Innenstädten, schloss einige Häuser und rangiert mit 2,2 Milliarden Euro Umsatz hinter der Otto Group, H&M und C&A auf dem letzten Platz der Top Ten des deutschen Modeeinzelhandels. sen