Teuerste Spitzenkühe kommen aus dem Raum Bad Aibling

von Redaktion

Gute Stimmung auf dem Zuchtviehmarkt – Nächster Termin am 9. Oktober – 15000 Euro teurer Stier geht an Besamungsstation

Miesbach – Wie der Zuchtverband Miesbach mitteilt, haben sich die Zuchtviehpreise gegenüber dem Vormarkt zum Teil stark verbessert. Von dem mit zwölf zahlenmäßig kleinen Stierangebot wurden elf Tiere verkauft. Bei den Natursprungstieren wurden Preise zwischen 1450 und 2450 Euro erzielt. Vier Stiere konnten zu Preisen zwischen 3500 und 15000 Euro an Besamungsstationen abgesetzt werden. Der teuerste Stier, der Ben-Sohn „Bentley“, ging an die Besamungsstation Greifenberg. Ein natürlich hornloser Sohn des Stieres Mission „Miscanthus“ wird bei der Bayern- Genetik zum Einsatz kommen. Zwei Remmel-Söhne, „Ritschi“ und „Rocket“, sicherte sich die CRV in Wasserburg zum Grundpreis von 3500 Euro. Heiß begehrt waren die 103 verkauften Jungkühe. Mit einem Durchschnittspreis von 1660 Euro lag man um 90 Euro über dem Vormarkt. Lediglich zwei Tiere, ausnahmslos wegen Euterproblemen angesagt, wurden zum gebotenen Preis nicht abgegeben. Vier Jungkühe verfehlten die 1300 Euro, auch hier waren Eutermängel der Grund für die niedrigen Gebote. Dagegen konnten 14-mal die 2000 Euro übertroffen werden. Bei einer mittleren Tagesmilchmenge von 28 Kilo lagen die Extreme bei 21 und 36 Kilo. Die acht Spitzenjungkühe erlösten im Mittel 2050 Euro. Am teuersten waren dabei mit 2300 und 2200 Euro eine Epinal- und eine Inros- Tochter aus dem Aiblinger Zuchtgebiet. Künftig werden sie ihre Milch in einem niederbayerischen und einem österreichischen Betrieb geben. Sieben verkaufte Biotiere waren den neuen Besitzern durchschnittlich 1621 Euro wert. Die am Ende versteigerten freilaufenden Jungkühe erreichten mit 1672 Euro sogar einen geringfügig höheren Durchschnittspreis als ihre geführten Kolleginnen. Auch die fünf angebotenen Mehrkalbskühe wurden für 1590 Euro an den Mann gebracht. Nächster Markt ist am Mittwoch, 9. Oktober.

Artikel 6 von 8