Autokauf ohne Probefahrt

von Redaktion

Mit Digitalvertrieb will die Firma Fuhrmann Nutzfahrzeuge an den Mann bringen

Mühldorf/Erharting – Die Corona-Krise lastet schwer auf dem Vertrieb von Nutzfahrzeugen. Und das, obwohl Nutzfahrzeuge gerade in Zeiten von Corona ein fester Bestandteil der Infrastruktur sind. Ohne Nutzfahrzeuge könnte weder der Einzelhandel funktionieren noch würden medizinische Güter ihren Bestimmungsort erreichen.

Die Firma Fuhrmann hat nach eigenen Angaben in der Krise rund 55 Prozent seiner Neuzulassungen eingebüßt. Mit der Einführung eines Digitalvertriebs hat die Fuhrmann Nutzfahrzeuge Service GmbH mit Sitz in Erharting versucht, die Ausfälle so gut es geht zu kompensieren. „Der Digitalvertrieb ist zwar kein vollwertiger Ersatz zu dem direkten Kundengespräch“, sagt der Geschäftsführer Christoph Oechsner, „aber wir konnten auf diesem Weg unsere Verkaufszahlen wieder stabilisieren.“

Das Ziel ist eine gesundheitlich sichere Lösung – für Kunden und Mitarbeiter. Der Ablauf ist dabei möglichst einfach gehalten. Der Kunde vereinbart mit dem Unternehmen wahlweise telefonisch oder per Mail einen Termin. Gleichzeitig sendet Fuhrmann alle relevanten Details per Mail zu. Via Videokonferenz geben die Verkaufsberater anschließend Auskunft. Über diese Konferenz kann sich der Kunde die Nutzfahrzeuge seiner Wahl in Ruhe ansehen und erhält sämtliche Informationen, die er für seine Kaufentscheidung benötigt.

Das Konzept habe sich bewährt, teilt Fuhrmann mit: „Da die Einführung des Digitalvertriebs so erfolgreich von den Kunden aufgenommen wurde, prüft Fuhrmann nun, diese Form der Beratung auch in anderen Dienstleistungsbereichen des Unternehmens einzu- setzen.“ fuh

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